Nesthäkchen und ihre Küken

Annemarie und Rudolf sind bereits sieben glückliche Jahre verheiratet und haben drei Kinder. Bald erkennt sie, wie schwierig es ist, die Kinder behütet und gleichzeitig modern aufzuziehen. Und nach einem Brand gerät die junge Familie auch noch in finanzielle Nöte. Dies ist Band 7 der “Nesthäkchen”-Reihe.

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Format: Taschenbuch.

Nesthäkchen und ihre Küken.

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Inhaltsangabe aus Wikipedia:

Spätestens in diesem Roman hat die Handlung die damalige Zeitgeschichte überholt, die Geschichten spielen strenggenommen in der damaligen Zukunft. Annemarie wurde 1903 geboren und hat mit 20 geheiratet, könnte also erst 1930 ihren (im Buch vorkommenden) siebten Hochzeitstag feiern.

Um die Reihe weiterführen zu können, dehnte Else Ury die mittleren 1920er auf fiktionale ca. 50 Jahre aus: Die Zeit bleibt stehen, während die Charaktere jedoch altern. (In manchen trivialen Kinderserien dagegen altern auch die Charaktere nicht oder kaum.) Annemaries Leben verläuft deshalb nicht mehr, wie in den ersten Nesthäkchen-Bänden, in einem tatsächlichen historischen Zeitraum.

„Nesthäkchen und ihre Küken“ beginnt mit Annemaries und Rudolfs siebtem Hochzeitstag. Die beiden haben mittlerweile drei Kinder, die sechsjährige Vronli, den dreijährigen Hans und die zweijährige Ursel, und leben in Berlin-Lichterfelde. Annemaries Eltern sind als „Omama“ und „Opapa“ beliebte Großeltern, ihre Großmutter das „Urmütterchen“ und Tante Albertinchen das „Urtantchen“ der Kinder. Bruder Hans ist Amtsrichter und verheiratet mit Rudolfs Schwester Ola, die beiden haben die Söhne Herbert und Waldemar. Klaus ist Landwirt, nach wie vor Junggeselle, verehrt jedoch Annemaries Freundin Ilse. Ilse Hermann und Marlene Ulrich, die unzertrennlichen Kusinen, sind Lehrerinnen an einer Mädchenschule. Auch Margot und Vera sind noch unverheiratet und berufstätig – Margot als Leiterin einer Damenschneiderei und Vera als Fotografin.

Annemaries Tochter Vronli wird eingeschult. An diesem Tag sind die Kinder Hans und Ursel allein im Haus und geraten an die Streichhölzer des Vaters, mit denen Hans ein Feuer verursacht. Das Haus brennt nieder, und die obdachlose Familie findet Unterschlupf bei ihrem Nachbarn, dem einsamen alten, aber kinderlieben Junggesellen Herrn Pfefferkorn und dessen griesgrämiger Haushälterin Frau Lübke; danach siedeln Annemarie und die Kinder zu ihren Eltern über. Finanzielle Sorgen quälen Annemarie und Rudolf, und Annemarie hat den Wunsch, selbst Geld zu verdienen, um ihrem Mann zu helfen. Zur Ausführung kommt dieser Plan allerdings nicht. Im Winter erkranken die Kinder schwer an Grippe, werden jedoch wieder gesund.

„Urmütterchens“ siebzigster Geburtstag wird gefeiert (die Autorin hat offenbar übersehen, dass Großmutter schon in Band 3 ihren Siebzigsten gefeiert hat), „Urtantchen“ stirbt bald darauf. Im Sommer reist Annemarie mit ihren Kindern, Ilse und Marlene zu ihrem Bruder Klaus nach Pommern aufs Land. Sie leben auf seinem Gutshof Lüttgenheide an der Ostsee, Nachbar ist der Vetter Peter auf Grotgenheide. Der Band schließt mit der Verlobung von Klaus und Ilse und Peter und Marlene.

In den ersten Ausgaben schließt der Band mit einem Nachwort von Else Ury, in dem sie erklärt, dass sie lange gezögert habe, die Nesthäkchen-Reihe fortzusetzen und sie schließlich die vielen Briefe ihrer jungen Leserinnen dazu bewegt hätten.

Auch dieser Band wurde in der heutigen Ausgabe modernisiert – im Original schlägt Annemarie gelegentlich ihre Kinder, was in den neueren Auflagen nicht mehr vorkommt.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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