Die Welt als Wille und Vorstellung

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Die Welt als Wille und Vorstellung

Repro der Erstausgabe aus dem Jahr 1818

Die Welt ist nicht, was sie scheint. Hinter allem Sichtbaren wirkt eine blinde, unstillbare Kraft.

Mit radikaler Konsequenz zerreißt Arthur Schopenhauer den Schleier der Erscheinungen und enthüllt das wahre Wesen der Wirklichkeit: Die Welt, die wir sehen, ist nur Vorstellung – ein Traum, den unser Verstand träumt. Doch hinter dieser Oberfläche tobt der Wille: eine unbändige, ziellose Urkraft, die alles Leben antreibt und zugleich zum Leiden verdammt.Warum streben wir unaufhörlich nach Glück und finden doch nur flüchtige Befriedigung? Warum ist das Dasein von Schmerz durchzogen? Schopenhauer bietet eine erschütternde Antwort – und zugleich einen Ausweg: in der Kunst, die uns für Momente vom tyrannischen Willen befreit, und in der Askese, die zum wahren Frieden führt. Beeinflusst von Kant und den indischen Upanishaden, schuf Schopenhauer 1818 eine Philosophie von bestechender Klarheit und düsterer Poesie. „Die Welt als Wille und Vorstellung“ erschütterte das optimistische Weltbild des 19. Jahrhunderts und prägte Denker und Künstler von Nietzsche bis Wagner, von Freud bis Thomas Mann. Ein Meisterwerk des Pessimismus – und eine Befreiung durch Erkenntnis.

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eBookDigitalAktivBookwire eBookISBN 9783849610173
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