
Revolution und Contrerevolution
Einer der kühnsten und eigenwilligsten Romane der deutschen Revolutionsliteratur
Wien, 5. März 1848. Ein milder Frühlingstag, sorglose Spaziergänger in den Alleen der Kaiserstadt – und unter ihren Füßen ein Krater, der sich in wenigen Tagen öffnen wird. Europa steht in Flammen, und mittendrin befindet sich Alice von Rosen.
Astons Protagonistin – ihr literarisches Alter Ego – ist mitten im Geschehen. Sie schildert die Ereignisse von 1848 mit der Unmittelbarkeit einer Augenzeugin , ist dabei auf den Straßen Berlins. Sie erzählt von der kurzen Aufbruchsstimmung, die so rasch wieder in Reaktion umschlug. „Je märchenhafter unser heutiges politisches Leben ist“, schrieb sie in der Vorrede, „desto weniger bedarf die Darstellung desselben einer Ausschmückung.“ Mehr gibt es dazu kaum zu sagen.