Archiv der Kategorie: Z

Der Kampf mit dem Dämon

Der Kampf mit dem Dämon.

In dem vorliegenden Werk sind drei Dichterbildnisse im Sinn einer inneren Gemeinschaft vereinigt. Die drei heroischen Gestalten Hölderlins, Kleistens und Nietzsches haben eine sinnfällige Gemeinsamkeit schon im äußern Lebensschicksal: sie stehen gleichsam unter demselben horoskopischen Aspekt. Alle drei werden sie von einer übermächtigen, gewissermaßen überweltlichen Macht aus ihrem eigenen warmen Sein in einen vernichtenden Zyklon der Leidenschaft gejagt und enden vorzeitig in einer furchtbaren Verstörung des Geistes, einer tödlichen Trunkenheit der Sinne, in Wahnsinn oder Selbstmord.

Der Kampf mit dem Dämon

Der Kampf mit dem Dämon

Der Kampf mit dem Dämon.

Taschenbuch-Format I unter anderem erhältlich bei amazon.de, thalia.de, hugendubel.de, …

Wirkung und Charakteristika des Werks von Stefan Zweig (aus Wikipedia):

Vor allem Zweigs Prosawerke und romanhafte Biografien (Joseph Fouché, Marie Antoinette) finden bis heute ein Publikum. Das Gesamtwerk zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Novellen (Schachnovelle, Der Amokläufer etc.) und historisch basierten Erzählungen aus. So finden historische Persönlichkeiten von Ferdinand Magellan, Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Napoléon Bonaparte, Georg Friedrich Händel, Joseph Fouché bis Marie Antoinette in einer stark subjektiv personalisierten Geschichte Eingang in Zweigs Werk. Read more/Mehr lesen...

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Rom

Rom.

„Rom“ ist der zweite Band der Drei-Städte-Trilogie. Protagonist ist ein junger Priester in Rom, der immer mehr an den Maximen der Kirche zweifelt und Trost in der Wissenschaft findet.

Rom

Rom

Format: Taschenbuch.

Rom.

Taschenbuch-Format I unter anderem erhältlich bei amazon.de, thalia.de, hugendubel.de, …

Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

Der Zyklus Trois Villes (aus Wikipedia):

Pierre, ein junger Priester, lernt durch seine Arbeit in den Armenvierteln von Paris das soziale und ökonomische Elend kennen. Im Streit zwischen Glauben und Vernunft entscheidet er sich für die Vernunft und gibt sein Amt auf. Der Zyklus besteht aus drei Romanen:

Lourdes (1894). Pierre begleitet einen Pilgerzug. Das bringt ihn zur Erkenntnis, dass die meisten Menschen schwere Krankheiten ohne Glauben nicht aushalten. Dies wird von Geschäftsleuten und einem Teil des Klerus ausgenutzt. Er sucht eine neue Religion, die keine Illusionen nährt, sondern Gerechtigkeit herstellt.
Rome (1896). Pierre hat ein Buch über das große Elend der Armen geschrieben mit Lösungsvorschlägen zur Beseitigung der sozialen Ungerechtigkeiten, das die Kirche als revolutionär auf den Index setzt. Dies will er in einem Gespräch mit Papst Leo XIII korrigieren. Er muss aber erkennen, dass die Kirche zur Reform weder willens noch in der Lage ist.
Paris (1898). Zurück in Paris stellt Pierre fest, dass auch von der Politik nichts zu erwarten ist. Die Abgeordneten sind mit einem Finanzskandal (Panamaskandal) beschäftigt, die Lösung mit Gewalt (Anarchistenprozesse), in die auch sein Bruder verstrickt ist, lehnt er ab. So bleibt ihm am Ende nur die Vernunft. Die Wissenschaft soll die neue Religion, die Erzieherin der Menschheit sein. Read more/Mehr lesen...

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Der Traum

Der Traum.

Der 16. Band der Rougon-Macquard-Reihe erzählt die Geschichte der unehelichen Tochter Sidonies, Angelique.

Der Traum

Der Traum

Format: Taschenbuch.

Der Traum.

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Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

Der Zyklus Die Rougon-Maquart (aus Wikipedia):

Ab 1869 konzipierte Zola nach dem Vorbild von Honoré de Balzac die meisten seiner Romane als Teile eines Zyklus mit dem Titel Les Rougon-Macquart. Histoire naturelle et sociale d’une famille sous le Second Empire („Die Rougon-Macquart. Die Natur- und Sozialgeschichte einer Familie im Zweiten Kaiserreich“). Die insgesamt 20 Romane sollten eine Art positivistisch begründeter Familiengeschichte sein, wobei der Rougon-Zweig der Bourgeoisie und der Macquart-Zweig der Unterschicht angehörte. Die einzelnen Figuren sollten als durch ihre Erbanlagen (z. B. den Hang zum Alkoholismus), ihr Milieu (Bourgeoisie oder Unterschicht) und die historischen Umstände (die sozio-ökonomischen Verhältnisse des Zweiten Kaiserreichs, 1852–1870) determiniert vorgestellt werden. Auch wenn die Romane dank Zolas schriftstellerischen Temperaments begeisterten, handelte er sich mit der Zeit den Vorwurf einer mechanistischen und zu wissenschaftlichen Auffassung ein. Er selbst erkannte ab den 1890er Jahren, dass sein Bekenntnis als „alter, zerfurchter Positivist“ aus der Mode geriet und von einer Ära des „neuen Mystizismus“ überrollt würde. Read more/Mehr lesen...

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Doktor Pascal

Doktor Pascal

Im letzten Band des Rougon-Macquard-Zyklus spielt Doktor Pascal, einer der Söhne der Felice Rougon, die Hauptrolle. Die Affäre zu seiner jungen Nichte Clothilde löst in Plassans Entsetzen und einen Skandal aus …

Doktor Pascal

Doktor Pascal

Format: Taschenbuch.

Doktor Pascal.

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Der Zyklus Die Rougon-Maquart (aus Wikipedia):

Ab 1869 konzipierte Zola nach dem Vorbild von Honoré de Balzac die meisten seiner Romane als Teile eines Zyklus mit dem Titel Les Rougon-Macquart. Histoire naturelle et sociale d’une famille sous le Second Empire („Die Rougon-Macquart. Die Natur- und Sozialgeschichte einer Familie im Zweiten Kaiserreich“). Die insgesamt 20 Romane sollten eine Art positivistisch begründeter Familiengeschichte sein, wobei der Rougon-Zweig der Bourgeoisie und der Macquart-Zweig der Unterschicht angehörte. Die einzelnen Figuren sollten als durch ihre Erbanlagen (z. B. den Hang zum Alkoholismus), ihr Milieu (Bourgeoisie oder Unterschicht) und die historischen Umstände (die sozio-ökonomischen Verhältnisse des Zweiten Kaiserreichs, 1852–1870) determiniert vorgestellt werden. Auch wenn die Romane dank Zolas schriftstellerischen Temperaments begeisterten, handelte er sich mit der Zeit den Vorwurf einer mechanistischen und zu wissenschaftlichen Auffassung ein. Er selbst erkannte ab den 1890er Jahren, dass sein Bekenntnis als „alter, zerfurchter Positivist“ aus der Mode geriet und von einer Ära des „neuen Mystizismus“ überrollt würde. Read more/Mehr lesen...

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Der Bauch von Paris

Der Bauch von Paris.

Band 3 der Rougon-Macquard-Reihe handelt von einem entflohenen Sträfling, der unversehens in Paris auftaucht und prompt zu Streitigkeiten zwischen seinem Bruder und dessen Ehefrau führt. Nicht zuletzt ist da auch noch ein mysteriöses, ungeklärtes Erbe …

Der Bauch von Paris

Der Bauch von Paris

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Der Bauch von Paris.

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Der Zyklus Die Rougon-Maquart (aus Wikipedia):

Ab 1869 konzipierte Zola nach dem Vorbild von Honoré de Balzac die meisten seiner Romane als Teile eines Zyklus mit dem Titel Les Rougon-Macquart. Histoire naturelle et sociale d’une famille sous le Second Empire („Die Rougon-Macquart. Die Natur- und Sozialgeschichte einer Familie im Zweiten Kaiserreich“). Die insgesamt 20 Romane sollten eine Art positivistisch begründeter Familiengeschichte sein, wobei der Rougon-Zweig der Bourgeoisie und der Macquart-Zweig der Unterschicht angehörte. Die einzelnen Figuren sollten als durch ihre Erbanlagen (z. B. den Hang zum Alkoholismus), ihr Milieu (Bourgeoisie oder Unterschicht) und die historischen Umstände (die sozio-ökonomischen Verhältnisse des Zweiten Kaiserreichs, 1852–1870) determiniert vorgestellt werden. Auch wenn die Romane dank Zolas schriftstellerischen Temperaments begeisterten, handelte er sich mit der Zeit den Vorwurf einer mechanistischen und zu wissenschaftlichen Auffassung ein. Er selbst erkannte ab den 1890er Jahren, dass sein Bekenntnis als „alter, zerfurchter Positivist“ aus der Mode geriet und von einer Ära des „neuen Mystizismus“ überrollt würde. Read more/Mehr lesen...

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Ungeduld des Herzens

Ungeduld des Herzens.

Der junge Leutnant Anton Hofmiller wird in das Schloss des ungarischen Magnaten Lajos von Kékesfalva eingeladen. Er lernt dessen gelähmte Tochter Edith kennen und entwickelt Zuneigung, vor allem aber tiefes subtiles Mitleid für sie. Er macht der unheilbar Kranken, die sich in ihn verliebt, Hoffnungen auf baldige Genesung und verlobt sich schließlich sogar mit ihr. Doch da er nur aus Mitleid, nicht aus Liebe handelt, nimmt das Unheil seinen Lauf. Aus Angst vor Spott steht er in der Öffentlichkeit nicht zu ihrer Verbindung. Als Edith erfährt, dass er die Verlobung vor anderen verleugnet, nimmt sie sich das Leben. Von Schuldgefühlen überwältigt, stürzt er sich in einer sinnlosen Flucht in die Kämpfe des beginnenden Ersten Weltkriegs. Dieser Roman ist der einzige, den Zweig Zeit seines Lebens vollendet hat.

Ungeduld des Herzens

Ungeduld des Herzens

Format: Taschenbuch.

Ungeduld des Herzens.

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Das Geld

Das Geld.

Der achtzehnte Teil der Rougon-Macquard-Reihe, der Saga einer französischen Familie unter dem Zweiten Kaiserreich, führt den Titel: “ Das Geld.“ Alles Schöne und Heilsame, was mit Hilfe des Geldes gestiftet werden kann, alles Unheil und alle Schmach, die das Geld unter den Menschen täglich erzeugt, sind mit unerreichter Meisterschaft in dem großartigen Gemälde dargestellt, in welchem Zola uns die Bedeutung des Geldes im modernen Wirtschaftsleben zeigt. Der traurige Held ist Aristides Saccard, der Bauspekulant. Dank seiner Energie, Findigkeit und Zähigkeit, die sich mit einer vollkommenen Gewissenlosigkeit paarten, ist es diesem Manne, nachdem seine waghalsigen Spekulationen ihn ruiniert hatten, noch einmal gelungen, sich zu erheben und für kurze Zeit zu einer gebieterischen Macht in der Finanzwelt emporzuschwingen ….

Das Geld

Das Geld

Format: Taschenbuch.

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Nana

Nana.

Die Geschichte einer jungen Frau aus dem Volk, die dank ihrer sexuellen Attraktivität einen Aufstieg zur kostenträchtigen Geliebten eines Grafen erlebt, durch ihren Hang zu Ausschweifungen aller Art jedoch in Niedergang, Krankheit und frühem Tod endet – einer der ganz großen Klassiker und Erfolge Emile Zolas.

Nana

Nana

Format: Taschenbuch.

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Der Zyklus Die Rougon-Maquart (aus Wikipedia):

Ab 1869 konzipierte Zola nach dem Vorbild von Honoré de Balzac die meisten seiner Romane als Teile eines Zyklus mit dem Titel Les Rougon-Macquart. Histoire naturelle et sociale d’une famille sous le Second Empire („Die Rougon-Macquart. Die Natur- und Sozialgeschichte einer Familie im Zweiten Kaiserreich“). Die insgesamt 20 Romane sollten eine Art positivistisch begründeter Familiengeschichte sein, wobei der Rougon-Zweig der Bourgeoisie und der Macquart-Zweig der Unterschicht angehörte. Die einzelnen Figuren sollten als durch ihre Erbanlagen (z. B. den Hang zum Alkoholismus), ihr Milieu (Bourgeoisie oder Unterschicht) und die historischen Umstände (die sozio-ökonomischen Verhältnisse des Zweiten Kaiserreichs, 1852–1870) determiniert vorgestellt werden. Auch wenn die Romane dank Zolas schriftstellerischen Temperaments begeisterten, handelte er sich mit der Zeit den Vorwurf einer mechanistischen und zu wissenschaftlichen Auffassung ein. Er selbst erkannte ab den 1890er Jahren, dass sein Bekenntnis als „alter, zerfurchter Positivist“ aus der Mode geriet und von einer Ära des „neuen Mystizismus“ überrollt würde. Read more/Mehr lesen...

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Das Paradies der Damen

Das Paradies der Damen.

Das Paradies der Damen erschien 1884 als elfter Roman des zwanzigbändigen Romanzyklus‘ Die Rougon-Macquart. Anhand der Geschichte der Protagonistin Denise, einer Verkäuferin, die aus der Provinz nach Paris kommt und im Paradies der Damen eine Anstellung findet, wird das Wachstum und die Struktur dieses Kaufhauses und gleichzeitig der Niedergang des kleingewerblichen Einzelhandels eines kompletten Pariser Stadtviertels beschrieben.

Das Paradies der Damen

Das Paradies der Damen

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Der Zyklus Die Rougon-Maquart (aus Wikipedia):

Ab 1869 konzipierte Zola nach dem Vorbild von Honoré de Balzac die meisten seiner Romane als Teile eines Zyklus mit dem Titel Les Rougon-Macquart. Histoire naturelle et sociale d’une famille sous le Second Empire („Die Rougon-Macquart. Die Natur- und Sozialgeschichte einer Familie im Zweiten Kaiserreich“). Die insgesamt 20 Romane sollten eine Art positivistisch begründeter Familiengeschichte sein, wobei der Rougon-Zweig der Bourgeoisie und der Macquart-Zweig der Unterschicht angehörte. Die einzelnen Figuren sollten als durch ihre Erbanlagen (z. B. den Hang zum Alkoholismus), ihr Milieu (Bourgeoisie oder Unterschicht) und die historischen Umstände (die sozio-ökonomischen Verhältnisse des Zweiten Kaiserreichs, 1852–1870) determiniert vorgestellt werden. Auch wenn die Romane dank Zolas schriftstellerischen Temperaments begeisterten, handelte er sich mit der Zeit den Vorwurf einer mechanistischen und zu wissenschaftlichen Auffassung ein. Er selbst erkannte ab den 1890er Jahren, dass sein Bekenntnis als „alter, zerfurchter Positivist“ aus der Mode geriet und von einer Ära des „neuen Mystizismus“ überrollt würde. Read more/Mehr lesen...

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Brasilien

Brasilien.

Pathetisch und voller Inbrunst beschrieb Zweig 1936 das Land, in das er kurze Zeit später auswanderte und in dem er auch den Tod suchte und fand. Eine Monographie, die ihresgleichen sucht.

Brasilien

Brasilien

Format: Taschenbuch.

Brasilien.

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Wirkung und Charakteristika des Werks von Stefan Zweig (aus Wikipedia):

Vor allem Zweigs Prosawerke und romanhafte Biografien (Joseph Fouché, Marie Antoinette) finden bis heute ein Publikum. Das Gesamtwerk zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Novellen (Schachnovelle, Der Amokläufer etc.) und historisch basierten Erzählungen aus. So finden historische Persönlichkeiten von Ferdinand Magellan, Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Napoléon Bonaparte, Georg Friedrich Händel, Joseph Fouché bis Marie Antoinette in einer stark subjektiv personalisierten Geschichte Eingang in Zweigs Werk.

Reduzierte man das Werk Zweigs auf vier dominierende Charakteristika, so beschriebe man es vermutlich mit den Begriffen Tragik, Drama, Melancholie und Resignation. Nahezu alle Werke Zweigs enden in tragischer Resignation; der Protagonist wird durch sowohl äußere als auch innere Umstände am Erlangen seines Glücks, welches unmittelbar erreichbar scheint, gehindert, was damit um so tragischer wirkt. Dieses Merkmal tritt besonders in Ungeduld des Herzens, Zweigs einzigem vollendeten Roman, hervor. In der beispielhaften Novelle Der Amokläufer, einer Typologie der Leidenschaft, inspiriert von großen Vorbildern wie Balzac und dabei ganz der Erzähltradition der Wiener Schule – allen voran Arthur Schnitzler – folgend, sind die Hauptpersonen einem dämonischen Zwang unterworfen, der sie aus der hergebrachten Ordnung ihres Lebens reißt. Deutlich wird hier der Einfluss Sigmund Freuds erkennbar. Diese Novelle, wie auch alle anderen Novellen Zweigs, weist Goethes unerhörte Begebenheit auf, ein (nach dem Meister) gattungsspezifisches Kennzeichen der Novelle. Read more/Mehr lesen...

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