Archiv der Kategorie: Dostojewski-Fjodor

Der Spieler

Der Spieler.

Der Spieler erschien 1866 kurz nach Schuld und Sühne; Dostojewski diktierte ihn seiner Stenotypistin und späteren Ehefrau in nur 26 Tagen. Eingebettet in eine burleske, gelegentlich grotesk komische Geschichte um eine Gruppe von Menschen, die, kurz vor dem finanziellen Ruin stehend, im fiktiven Kurort Roulettenburg auf den Geldsegen einer umfangreichen, alle erlösenden Erbschaft wartet, finden sich präzise und detaillierte Beschreibungen der Spielsucht, die Dostojewski aus eigener Erfahrung kannte.

Der Spieler

Der Spieler

Format: Taschenbuch.

Der Spieler.

Taschenbuch-Format I unter anderem erhältlich bei amazon.de, thalia.de, hugendubel.de, …

Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

Inhaltsangabe Der Spieler (aus Wikipedia):

Der hoch verschuldete russische General wartet in Roulettenburg im Kreis seiner Familie, einiger Bekannter und Gläubiger auf die Nachricht, dass die reiche Erbtante das Zeitliche segnet und er sie beerben kann. Dies ist seine einzige Chance, die Schulden bei dem arroganten Franzosen de Grieux, dem Kavalier von Polina, der Stieftochter des Generals, zu begleichen. Gleichzeitig würde dieser Geldschub eine Hochzeit zwischen dem General und der ebenfalls nicht unbemittelten Mademoiselle Blanche begünstigen, in die der deutlich ältere General hoffnungslos verliebt ist. Der Hauslehrer des Generals, der Ich-Erzähler Aleksej Iwanowitsch, beobachtet die Intrigen des Franzosen, der sich mit Blanche insgeheim verbündet hat, und buhlt mit ihm um die Gunst von Polina, in die er unsterblich verliebt ist. Sie jedoch nutzt ihn aus, verspottet ihn und straft ihn mit Verachtung. Read more/Mehr lesen...

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Der Idiot

Der Idiot.

Der Idiot gehört zu den fünf bekanntesten Romanen Fjodor Dostojewskis, die zur Weltliteratur gezählt werden. Er wurde von Dostojewski in Genf 1867 begonnen und in Mailand 1868 beendet und erschien von Januar 1868 bis Februar 1869 in der Zeitschrift Russki Westnik. Der junge Fürst Myschkin, Titelheld des Romans, kehrt nach einem jahrelangen Aufenthalt in einer Schweizer Heilanstalt nach Sankt Petersburg zurück. Er leidet an Epilepsie (wie auch Dostojewski selbst), ist zwar den Jahren nach erwachsen, gleicht aber in emotionaler Hinsicht einem unerfahrenen Kind. Viele seiner Eigenschaften, die in der damaligen russischen Gesellschaft als „idiotisch“ angesehen werden, beruhen schlicht auf Myschkins eigenwilliger Ehrlichkeit und Vertrauensseligkeit. Er zeigt sich großmütig und ist immer bereit, gelassen zu verzeihen und das Beste in den Menschen zu sehen und zu fördern …

Der Idiot

Der Idiot

Format: Taschenbuch.

Der Idiot.

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Weiße Nächte (und andere Novellen)

Weiße Nächte (und andere Novellen).

Dieser Band enthält die folgenden Novellen des bedeutenden russischen Schriftstellers: Weiße Nächte Ein schwaches Herz Christbaum und Hochzeit

Weiße Nächte (und andere Novellen)

Weiße Nächte (und andere Novellen)

Format: Taschenbuch.

Weiße Nächte (und andere Novellen).

Taschenbuch-Format I unter anderem erhältlich bei amazon.de, thalia.de, hugendubel.de, …

Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

Inhaltsangabe Weißer Nächte (aus Wikipedia):

Ein junger Mann trifft eines Nachts in Sankt Petersburg ein weinendes 17-jähriges Mädchen namens Nastenka. Voller Mitleid spricht er sie an, woraus eine Freundschaft und im Lauf der folgenden Nächte eine zarte Liebe entsteht. Sie treffen sich jede Nacht am selben Ort zur gleichen Zeit und sprechen über ihr bisheriges Leben. Er erzählt ihr von seinem einsamen Leben als Träumer und sie ihm von einer bis jetzt unerfüllten Liebe zu einem ehemaligen Untermieter ihrer Großmutter, mit dem sie damals sogar weglaufen wollte. Allerdings wollte er zuerst Geld verdienen, um ihr ein angenehmes Leben als seine Frau bieten zu können. Noch immer wartet sie sehnsüchtig auf die versprochene Rückkehr. Der junge Mann und Nastenka lernen sich in der Zwischenzeit immer besser kennen und schließlich lieben. Doch während seine Liebe immer stärker wird, muss sie sich entscheiden zwischen ihm und ihrer großen Liebe. Read more/Mehr lesen...

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Erniedrigte und Beleidigte

Erniedrigte und Beleidigte.

„Erniedrigte und Beleidigte“ entstand nach Dostojewskis Verbannung nach Sibirien, wo er acht Jahre zubringen musste. In der von gesellschaftlichen Regeln dominierten Großstadt Sankt Petersburg lebt der Schriftsteller Iwan Petrowitsch, der mit seinem Debüt großen Erfolg hatte. Aber das Leben meint es nicht gut mit ihm und er muss ins Krankenhaus, wo er die Liebeserfahrungen seines letzten Lebensjahres erzählt. Sie sind romantisch und dennoch brutal und kommen direkt aus seinem Herzen.

Erniedrigte und Beleidigte

Erniedrigte und Beleidigte

Format: Taschenbuch.

Erniedrigte und Beleidigte.

Taschenbuch-Format I unter anderem erhältlich bei amazon.de, thalia.de, hugendubel.de, …

Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

Inhaltsangabe Erniedrigte und Beleidigte (aus Wikipedia):

Iwan Petrowitsch, genannt Wanja, der Erzähler, liebt selbstlos seine Jugendgefährtin Natalja, die ein intimes Verhältnis mit Aljoscha, dem Sohn des Fürsten Pjotr Alexandrowitsch Walkowski hat. Dieser, ein skrupelloser Aristokrat, trachtet danach, Katerina Fjodorowna (genannt Katja) als Schwiegertochter zu haben, um sich an der Mitgift zu bereichern. Wanja sorgt sich um das arme Waisenkind Nelly, das bei der Familie des Gutsverwalters Ichmenew wohnt und deren leiblicher Vater der gutsherrliche Fürst Walkowski ist – was dieser zu verheimlichen sucht. Nelly stirbt todkrank an „Nervenfieber“. Natalja verlässt Aljoscha, der nach dem Willen des Vaters die reiche Katja zur Gattin wählt, und schließlich nehmen Wanja und Natascha für immer Abschied voneinander. Read more/Mehr lesen...

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Der Doppelgänger

Der Doppelgänger.

Protagonist der Erzählung „Der Doppelgänger“ ist der Beamte Jakow Petrowitsch Goljadkin, der im damaligen St. Petersburg lebt. Dostojewski begleitet ihn durch vier Tage seines Lebens, in denen ein plötzlich auftauchender Doppelgänger immer mehr sein eigenes Leben übernimmt und zerstört. Auch schafft dieser Doppelgänger den sozialen Aufstieg, der Jakow immer verwehrt blieb.

Der Doppelgänger

Der Doppelgänger

Format: Taschenbuch.

Der Doppelgänger.

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Zur Rezeption Der Doppelgänger (aus Wikipedia):

m Gegensatz zu seinem Erstling war das im selben Jahr (1846) erschienene und, wegen der Phantastik und der labyrinthischen Wiederholungszyklen, als schwer lesbar eingestufte zweite Werk ein Misserfolg. Dostojewskis bisherige Förderer, v. a. Belinski, äußerten sich nun zurückhaltend. Der Autor reagierte darauf mit Selbstkritik: In einem Brief an seinen Bruder vom 1. April 1846 erklärte er entschuldigend, vieles habe er in Eile und Müdigkeit geschrieben, und viele Jahre später bekannte er im Tagebuch eines Schriftstellers (1877): „Diese Novelle ist mir entschieden mißglückt. Aber die Grundidee war recht gut. Sie ist das Gewichtigste und Beste, was ich je in der Literatur durchgeführt habe.“ Für die negative Rezeption machte er die von ihm damals gewählte Form der Erzählung verantwortlich. Read more/Mehr lesen...

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Aufzeichnungen aus einem toten Hause

Aufzeichnungen aus einem toten Hause.

Von 1849 bis 1853 befand sich der Autor selbst in einem Gefängnislager in Sibirien. Umso präziser und glaubwürdiger wirken seine Szenen und Beschreibungen des Lebens dort. Dostojewskis Protagonist wurde wegen des Mordes an seiner Frau zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Seine adlige Herkunft macht es ihm nicht leicht und er muss sich gegen viele Schikanen seiner Mithäftlinge und des Personals wehren. Erst nach und nach lebt er sich mehr und mehr in die Gemeinschaft ein.

Aufzeichnungen aus einem toten Hause

Aufzeichnungen aus einem toten Hause

Format: Taschenbuch.

Aufzeichnungen aus einem toten Hause.

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Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

Inhaltsangabe Aufzeichnungen aus einem toten Hause (aus wikipedia.de)

Dostojewski schildert darin präzise und authentisch in Szenen und Beschreibungen das Leben in einem sibirischen Gefängnislager anhand eigener Erfahrungen während der Zeit seiner Verbannung (Katorga) von 1849 bis 1853. Read more/Mehr lesen...

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Der Jüngling

Der Jüngling.

Brilliant erzählt Dostojewski aus dem Leben des Arkadi Dolgoruki, der nach Sankt Petersburg zieht, um dort erfolgreich zu werden. Die Stadt zieht ihn in ihren Bann und das „wahre Leben“ öffnet sich ihm – vermeintlich …

Der Jüngling

Der Jüngling

Format: Taschenbuch.

Der Jüngling.

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Inhaltsangabe Der Jüngling (aus Wikipedia):

Die von Arkadij in seinen Aufzeichnungen erzählte, ca. drei Monate dauernde Haupthandlung beginnt mit der Rückkehr des 19-jährigen, bisher in Moskau lebenden Gymnasiasten zu seiner Familie, die in einem Dauerzustand von ihrer Wohltäterin und entfernten Verwandten Tatjana Prutkowa finanziell gestützt wird, nach Sankt Petersburg. Wersilow möchte seinen Sohn kennenlernen, Arkadij begegnet ihm in einer Mischung aus Ablehnung und Bewunderung.

Der Jüngling ist nicht nur auf der Suche nach seinem Vater, den er durch eine einmalige Begegnung in seiner Kinderzeit als strahlende Märchenfigur in Erinnerung hat, die ihn erlösen könnte, sondern auch nach seinem Lebensziel. In dieser Zeit der Orientierungslosigkeit kommt er in Kontakt mit verschiedenen gesellschaftlichen und ideologischen Gruppen: ein Kreis von Anhängern der Revolution (Wassin, Dergatschow, Krafft), großspurige Verschwender und Spieler (Fürst Serjosha), adlige Wohltäter (Fürst Sokolskij, Tatjana Prutkowa), auf Mieteinnahmen angewiesene Wirtsleute (Pjotr Ippolitowitsch) bzw. verarmte Witwen (Darja) und ihre Kinder (Olga), Lamberts Bande. V. a. Arkadijs gemischte Familie ist ein Abbild der verschiedenen sozialen und persönlichen Konfliktfelder und gesellschaftlicher Strukturen. Read more/Mehr lesen...

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