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Der letzte Mohikaner

Der letzte Mohikaner.

„Die Ansiedler“ ist ein Roman aus den Lederstrumpf-Erzählungen des amerikanischen Schriftstellers. Schauplatz ist der raue Westen, der gerade besiedelt wird und dessen Grenzen immer wieder aufs Neue verteidigt werden müssen.

Der letzte Mohikaner

Der letzte Mohikaner

Format: Taschenbuch.

Der letzte Mohikaner.

Taschenbuch-Format I unter anderem erhältlich bei amazon.de, thalia.de, hugendubel.de, …

Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

 

Wirkung und Adaption der Lederstrumpf-Romane (aus Wikipedia):

Die Romanfolge ist literaturgeschichtlich aus mehreren Gründen bemerkenswert. Der ausgedehnte amerikanische Kontinent wird zum ersten Mal in der US-amerikanischen Literatur als Handlungshintergrund in größerem Stil verwendet. Auch das Bemühen J. F. Coopers, die Indianer auf eine ausgewogene und realistische Art und Weise darzustellen, war in seiner Zeit durchaus nicht üblich. Kritiker bemängeln allerdings auch, dass es Cooper in vielen Fällen nicht gelang (unklar ist, ob er es bewusst vermied), die Dialoge seiner Helden mit einer realitätsnahen Syntax auszustatten. Gelegentlich wird auch kritisiert, dass seine Frauengestalten weit ab vom wirklichen Leben, praktisch wie in die Romanhandlung eingepflanzt, wirken.

Vor allem klingen in den Lederstrumpf-Romanen bereits alle Leitmotive des Western-Genres an: einerseits das nach Freiheit strebende Individuum, das nur auf die eigenen Kräfte baut, neue Wege in die unentdeckte Wildnis sucht und dabei im Einklang mit der Natur lebt. Andererseits bahnen diese Einzelgänger mit ihrem Vordringen genau jener Zivilisation mit ihren Regeln und Gesetzen den Weg, der sie sich entziehen wollen. Immer wieder geht es auch um die Frage, wem das Land gehört – den Indianern, die keinen Landbesitz kennen, oder den Siedlern, die es urbar machen.

Die Lederstrumpf-Romane haben verschiedene Schriftsteller wie Alexandre Dumas, Charles Sealsfield, Karl May, Arno Schmidt beeinflusst. Die größte Wirkung im deutschsprachigen Raum erzielten die Romane wohl durch die verschiedensten, zum Teil das Original entstellenden Bearbeitungen in der Jugendliteratur, in Hörspielen, wie Wildtöter (1974), und insbesondere durch die zahlreichen Verfilmungen, wie Die Lederstrumpferzählungen (ZDF-Abenteuervierteiler; 1969).

Der erste Band Der Wildtöter wurde im US-Spielfilm Lederstrumpf: Der Wildtöter (1957) mit Lex Barker für das Kino verfilmt. Der zweite Band Der letzte Mohikaner diente gleich etlichen filmischen Adaptionen als Vorlage. Eine frühe Verfilmung wurde 1920 mit dem Zweiteiler Lederstrumpf realisiert.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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Das Geheimnis der alten Mamsell

Das Geheimnis der alten Mamsell.

Als die Mutter der jungen Felicitas auf der Bühne verstirbt, wird sie bei der reichen Familie Hellwig aufgenommen. Bald stirbt aber auch der Patron der Familie und seine Witwe macht ihr das Leben zur Hölle. Da trifft sie die alte Mamsell, eine Verwandte der Familie die seit langer Zeit auf dem Dachboden des Hauses lebt…

Das Geheimnis der alten Mamsell

Das Geheimnis der alten Mamsell

Format: Taschenbuch.

Das Geheimnis der alten Mamsell.

Taschenbuch-Format I unter anderem erhältlich bei amazon.de, thalia.de, hugendubel.de, …

Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

 

Zur Rezeption von Eugenie Marlitt (aus Wikipedia):

Ihre Romane zeigen, dass sie das Leben bei Hof gut kannte und ihre Heimat Thüringen liebte. Das Leben bei Hofe stand in einer Zeit des erstarkenden Bürgertums auch für soziale und geistige Unabhängigkeit der Frauen, weshalb sie besonders bei diesem Teil der Leserschaft äußerst beliebt war. Die Marlitt-Forscherin stellt fest:

„Marlitt wollte mit ihren Frauengestalten ein Vorbild für ihre Leserinnen geben. So sind wohl ihre Heldinnen die Verkörperung ihres Frauenideals. Im Mittelpunkt der Romane steht weniger die Liebesgeschichte, als das ganze Leben der Heldinnen, ihre Ansichten, Handlungsweisen, Erlebnisse und Abenteuer.“
– Jutta Schönberg: Frauenrolle und Roman: Studien zu den Romanen der Eugenie Marlitt (S. 33)
Insbesondere im Roman Die zweite Frau tritt eine äußerst selbstbewusste junge Frau auf, die sich nicht scheut, ihre Meinung gegenüber Andersdenkenden klar darzulegen.

Als ideologisch interessantestes Buch Marlitts gilt Reichsgräfin Gisela. Es enthält alles, was man von einem Trivialroman erwarten kann – große Liebe, Verbrechen und Happy End – aber auch Kritik an korrupter Politik und hochmütigem Adel. Die junge Gräfin Gisela lernt durch die Liebe zu einem geheimnisvollen Unbekannten allmählich ihren Standesdünkel abzulegen und entwickelt sich zu einem mitfühlenden Menschen. Das Buch wurde bereits 1918 verfilmt.

Sie wird als erste Bestsellerautorin der Welt angesehen und hatte wesentlichen Anteil daran, dass sich zwischen 1865 und der Mitte der 1880er Jahre die Abonnentenzahl der Gartenlaube von 100.000 auf etwa 400.000 steigerte. Die Literaturkritik hat ihr Schaffen stets zwiespältig beurteilt. Einerseits habe sie Friedrich Spielhagen genau studiert, andererseits habe sie in ihren Romanen das Aschenbrödel-Rezept angewandt, sei bisweilen sensationell, dann wieder realistisch oder weiblich sentimental geworden.

Die Schriftstellerin Wilhelmine Heimburg galt als legitime Nachfolgerin von E. Marlitt. Nach deren Tod wurde Heimburg gebeten, den letzten unvollendet gebliebenen Roman Das Eulenhaus fertigzustellen.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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Romeo und Julia

Romeo und Julia.

Romeo und Julia (englischer Kurztitel Romeo and Juliet) ist eine 1597 veröffentlichte Tragödie von William Shakespeare. Sie schildert die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören. Das mit dem Freitod Romeos und Julias endende Drama ist eines der bekanntesten Werke Shakespeares und eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Weltliteratur.

Romeo und Julia

Romeo und Julia

Format: Taschenbuch.

Romeo und Julia.

Taschenbuch-Format I unter anderem erhältlich bei amazon.de, thalia.dehugendubel.de

Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

 

Literarische Vorlagen und kulturelle Bezüge (aus Wikipedia):

Das Motiv der Liebenden, die durch widrige Umstände getrennt werden, wurzelt tief in Mythologie und Märchen. Beispiele für solche Liebespaare sind Hero und Leander, Pyramus und Thisbe, Tristan und Isolde, Flore und Blanscheflur und Troilus und Cressida. Das Schicksal des letztgenannten Paares wurde von Geoffrey Chaucer in seinem Epos Troilus and Criseyde dargestellt. Dieses Werk beeinflusste stark Shakespeares unmittelbare Vorlage, Arthur Brookes Epos The Tragical History of Romeus and Juliet von 1562. Sowohl Brooke als auch sein Landsmann William Painter mit Rhomeo and Julietta von 1567 benutzten die französische Fassung von Pierre Boaistuau (1559), die wiederum auf Matteo Bandellos Romeo e Giulietta (1554) und Luigi da Portos Giuletta e Romeo (um 1530) zurückgreift.

Shakespeare arbeitete mit Brookes Werk, was an einer Reihe fast wörtlicher Übernahmen zu erkennen ist. Ob er auch Painters Werk benutzte, ist unklar, aber wahrscheinlich. So übernahm er etwa von Painter den Namen Romeo anstelle von Brookes Romeus. Im Wesentlichen folgte Shakespeare der Geschichte, wie Brooke sie präsentiert, wobei die doppelte Thematik (Familienfehde und Liebesgeschichte) von Shakespeare – im Gegensatz zu Brooke – gleich zu Beginn des Dramas erwähnt wird und damit den Ablauf der Tragödie bestimmt. Bei Brooke entfaltet sich die Geschichte über einen Zeitrahmen von neun Monaten, bei Shakespeare wird sie auf wenige Tage gestrafft. Die Rollen von Tybalt und Paris dagegen wurden von Shakespeare erweitert und vertieft.

 

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David Copperfield

David Copperfield.

Der Roman erzählt die Lebensgeschichte von David Copperfield, hinter dem sich der Autor selbst in verfremdeter Form verbirgt. Man erfährt von David Copperfields Werdegang und langsamem Erwachsenwerden. Die Erzählung lebt von den zahlreichen (berühmt gewordenen) Figuren, die seinen Weg kreuzen, ihn einen Teil seines Lebens begleiten, verschwinden und wieder auftauchen. Darunter sein Kindermädchen Peggotty, ihre Familie, die mit ihnen lebende kleine Waise Emily, die David verzaubert; seine Spielkameradin Agnes Wickfield, ein idealisiertes, engelsgleiches Wesen; und sein Schulfreund Steerforth, der Emily verführt und entehrt. Genau dieses Ereignis löst auch die größte Tragödie des Romans aus. Sie durchzieht – wie vieles Andere – das gesamte Werk, bis an sein teilweise dramatisches Ende.

David Copperfield

David Copperfield

Format: Taschenbuch.

David Copperfield.

Taschenbuch-Format I unter anderem erhältlich bei amazon.de, thalia.dehugendubel.de

Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

 

Zum Hintergrund des Romans (aus Wikipedia):

Im Jahre 1849 begann Dickens mit der Arbeit an seinem Roman David Copperfield, der auf Erfahrungen aus seinem frühen Leben basiert. Wie Dickens arbeitet auch David, indem er Etiketten auf Flaschen klebt. Er wird später ebenso Anwaltsgehilfe, Reporter und ein erfolgreicher Schriftsteller. Mr. Micawber ist eine satirische Anspielung auf Dickens Vater.

Bereits einige Jahre vor der Abfassung von David Copperfield hatte Dickens mit dem Gedanken gespielt, eine Autobiographie zu veröffentlichen, in der insbesondere die schmerzhaften Erlebnisse und Erniedrigungen seiner Jugendzeit dargestellt werden sollten. 1847 legte er seinem Freund John Forster eine autobiographische Skizze zur Lektüre vor, die in Teilen Eingang in den Roman fand. Auch die Episoden-Reihe, in der Davids leidenschaftliche Liebe zu Dora geschildert wird, gründet zum Teil auf Dickens eigener Erfahrung; hier fanden die stürmischen Empfindungen, die Maria Beadnell in dem jungen Dichter seinerzeit ausgelöst hatte, ihren literarischen Niederschlag.

Mit dem stark autobiografisch geprägten Roman David Copperfield, den er selbst als seinen »Lieblingsroman« bezeichnete, schuf Charles Dickens einen der wenigen großen Bildungsromane der englischen Literatur, der sich vor allem durch seine überzeugende Schilderung der Demütigungen und Ängste der Kindheit auszeichnet.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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20000 Meilen unter dem Meer

20000 Meilen unter dem Meer.

Professor Aronnax und seine Crew sollen im Auftrag der amerikanischen Regierung Schiffsunglücke untersuchen, die sich Ende des 19. Jahrhunderts auf den Weltmeeren häufen. Aber mitnichten ist es ein Wal, der diese Katstrophen verursacht, sondern ein eisernes Unterseeboot, das unter dem Kommando des mysteriösen Kapitän Nemo steht, und auf dem Aronnax bald schon unversehens Gast ist …

20000 Meilen unter dem Meer

20000 Meilen unter dem Meer

Format: Taschenbuch.

20000 Meilen unter dem Meer.

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Biographie Jules Verne (aus Wikipedia):

Verne wuchs im Reederviertel der Hafenstadt Nantes als ältestes von fünf Kindern eines Anwalts und seiner aus Reederkreisen stammenden Frau auf. Als Elfjähriger soll er heimlich versucht haben, eine Seereise als Schiffsjunge anzutreten, aber im letzten Moment von Bord geholt worden sein. Seine Schulzeit verbrachte er auf katholischen Privatschulen seiner Heimatstadt und beendete sie dort 1846 auf dem staatlichen Gymnasium. Anschließend ging er zum Jurastudium nach Paris, weil er die väterliche Anwaltspraxis übernehmen sollte.

Spätestens als Student begann er jedoch zu schreiben und erhielt Kontakt zur Welt der Pariser Literaten, u. a. zu Alexandre Dumas, der ihn etwas protegierte, und zu dessen Sohn Alexandre Dumas der Jüngere, mit dem er sich befreundete.

Er blieb deshalb nach Abschluss des Studiums (1849) in Paris und versuchte sich zunächst vor allem in verschiedenen dramatischen Genres, von der Tragödie bis zum Opernlibretto. 1851 wurde ein erstes Stück von einer literarischen Zeitschrift angenommen, in welcher im selben Jahr auch zwei Erzählungen von ihm erschienen. Deren Sujets ‚Seefahrt’ bzw. ‚Ballonfahrt’ ließen Verne nicht mehr los, auch wenn er noch längere Zeit vorwiegend Texte mit ganz anderer Thematik verfasste.

1852 wurde er Sekretär des Intendanten des Pariser Théâtre Lyrique, für das er in den nächsten Jahren teils allein, teils in einem Autorenteam Stücke produzierte. Zugleich schrieb er weiterhin Erzählungen mit unterschiedlicher Thematik, darunter 1855 die Reise-Abenteuer-Erzählung Un hivernage dans les glaces (Eine Überwinterung im Eis).

1857 heiratete er eine Witwe mit zwei Kindern. Sie gebar ihm 1861 mit Michel ein weiteres Kind. Er betätigte sich danach einige Jahre mäßig erfolgreich in dem bürgerlichen Beruf eines Börsenmaklers. Nebenher (1859 und 1861) machte er mit dem befreundeten Komponisten Aristide Hignard Schiffsreisen nach Schottland und nach Norwegen, die ihm die Welt der Seefahrt erschlossen. Die erste Reise war Grundlage des Romans Voyage à reculons en Angleterre et Écosse (Reise mit Hindernissen nach England und Schottland), der zu Vernes Lebzeiten nicht veröffentlicht wurde.

Doch versuchte er auch weiterhin zu schreiben. Entscheidend war schließlich, dass er 1862 den umtriebigen Jugendbuchverleger Pierre-Jules Hetzel kennenlernte. Dieser brachte seinen gerade fertigen ersten Science-Fiction-Reiseroman Cinq semaines en ballon (Fünf Wochen im Ballon) heraus, nahm ihn für weitere Romane derselben Machart unter Vertrag und leitete ihn zum publikumswirksamen Schreiben an. Spätestens über Hetzel kam Verne auch in Kontakt mit Naturforschern und Erfindern, die seine Kenntnisse erweiterten, ihn fachlich berieten und ihm zu Ideen verhalfen, die er in einem immensen Zettelkasten sammelte.

Nach dem Erfolg der Cinq semaines hatte Verne seinen Durchbruch als Autor geschafft und konnte gut von seiner Feder leben. In den folgenden Jahren schrieb er zahlreiche Romane, die meist fortsetzungsweise in Hetzels 1864 gegründeter Jugendzeitschrift Magazin illustré d’éducation et de récréation (Illustrierte für Erziehung und Erholung) erschienen, ehe sie auch als Buch herauskamen. Seine eigentliche Domäne hierbei waren und blieben Reise- und Abenteuerromane mit mehr oder weniger großem Science-Fiction-Anteil, die von Hetzel deshalb unter der Rubrik Voyages extraordinaires (Außergewöhnliche Reisen) vermarktet wurden. Hierin nahm Verne mit viel wissenschaftlicher und technischer Intuition manche später realisierte Entwicklung vorweg.

Seine bekanntesten Romane sind: Voyages et aventures du capitaine Hatteras (Abenteuer des Kapitän Hatteras, 1864/65); Voyage au centre de la Terre (Reise zum Mittelpunkt der Erde, 1864); De la Terre à la Lune (Von der Erde zum Mond, 1865); Autour de la Lune (Reise um den Mond, 1869); Vingt mille lieues sous les mers (Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer, 1869). 1872 kam als sein größter Erfolg Le Tour du monde en 80 jours (Reise um die Erde in 80 Tagen) heraus, das er mit Adolphe d’Ennery als Co-Autor auch für das Theater adaptierte. 1876 erschien, ähnlich erfolgreich, der in Sibirien spielende Abenteuer-Politkrimi Michel Strogoff (Der Kurier des Zaren), der ebenfalls zu einem Stück verarbeitet wurde.

Spätestens seit Le Tour du monde war Verne ein geachteter und reicher Mann. Er unternahm zahlreiche Reisen per Bahn und per Schiff, 1867 z. B. mit dem größten Passagierdampfer der Zeit, der Great Eastern, in die USA, und ab 1866 auch mit eigenen Segel- und schließlich Dampfer-Yachten auf Kanal, Nord- und Ostsee sowie im Mittelmeer. Zudem unterhielt er ein repräsentatives Haus in Amiens, der Heimatstadt seiner Frau, wo er seit 1870 lebte. Auch wurde er – für einen Nichtbriten ungewöhnlich – in den renommierten Londoner Travellers Club aufgenommen.

Kummer bereitete ihm allerdings sein Sohn Michel, den er 1876 als 15-Jährigen zeitweilig in eine Erziehungsanstalt gegeben hatte und mit dem er sich erst 1888 aussöhnte.

Nach 1880 war sein schöpferischer Zenit überschritten, doch schrieb und publizierte er fast pausenlos weiter, wobei seine Technik- und Fortschrittsgläubigkeit nach und nach gedämpfter erscheint.

1883 scheiterten seine Versuche, sich als Kandidat für die Académie Française ins Spiel zu bringen. Offensichtlich wurden seine Schriften von den anderen „Académiciens“ nicht als seriöse Literatur akzeptiert. Noch heute wird Verne von der zünftigen Literaturgeschichtsschreibung meist nur nebenher erwähnt.

1886 wurde er durch den Pistolenschuss eines geistesgestörten Neffen schwer verletzt und behielt Behinderungen zurück. 1888 begann er, sich kommunalpolitisch zu betätigen, und wurde mehrfach in Amiens als Stadtrat gewählt, wobei er zunächst eher der linken, später der rechten Mitte angehörte und sich für Stadtplanung und das städtische Theater engagierte. 1898, bei der Dreyfus-Affäre, wird er zu den „anti-Dreyfusiarden“ gezählt, setzte sich aber 1899 für die Wiederaufnahme des Verfahrens ein.

Nach seinem Tod gab sein Sohn noch zahlreiche Werke aus dem Nachlass heraus, wobei er sie in seinem Sinne bearbeitete.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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Reise um die Erde in 80 Tagen

Reise um die Erde in 80 Tagen.

Mit Schiff, Bahn und Elefanten – kurz, mit jedem sich bietenden Transportmittel – jagen Mr. Phileas Fogg und sein Diener Passepartout um die Erde. Aufgrund einer Wette stehen Mr. Foggs Ehre als pünktlich korrekter Gentleman und sein Vermögen auf dem Spiel. Dabei begegnen sie einer indischen Prinzessin – und allerhand Gaunern, die um jeden Preis verhindern wollen, dass Mr. Fogg seine Wette gewinnt.

Reise um die Erde in 80 Tagen

Reise um die Erde in 80 Tagen

Format: Taschenbuch.

Reise um die Erde in 80 Tagen.

Taschenbuch-Format I unter anderem erhältlich bei amazon.de, thalia.dehugendubel.de

Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

 

Biographie Jules Verne (aus Wikipedia):

Verne wuchs im Reederviertel der Hafenstadt Nantes als ältestes von fünf Kindern eines Anwalts und seiner aus Reederkreisen stammenden Frau auf. Als Elfjähriger soll er heimlich versucht haben, eine Seereise als Schiffsjunge anzutreten, aber im letzten Moment von Bord geholt worden sein. Seine Schulzeit verbrachte er auf katholischen Privatschulen seiner Heimatstadt und beendete sie dort 1846 auf dem staatlichen Gymnasium. Anschließend ging er zum Jurastudium nach Paris, weil er die väterliche Anwaltspraxis übernehmen sollte.

Spätestens als Student begann er jedoch zu schreiben und erhielt Kontakt zur Welt der Pariser Literaten, u. a. zu Alexandre Dumas, der ihn etwas protegierte, und zu dessen Sohn Alexandre Dumas der Jüngere, mit dem er sich befreundete.

Er blieb deshalb nach Abschluss des Studiums (1849) in Paris und versuchte sich zunächst vor allem in verschiedenen dramatischen Genres, von der Tragödie bis zum Opernlibretto. 1851 wurde ein erstes Stück von einer literarischen Zeitschrift angenommen, in welcher im selben Jahr auch zwei Erzählungen von ihm erschienen. Deren Sujets ‚Seefahrt’ bzw. ‚Ballonfahrt’ ließen Verne nicht mehr los, auch wenn er noch längere Zeit vorwiegend Texte mit ganz anderer Thematik verfasste.

1852 wurde er Sekretär des Intendanten des Pariser Théâtre Lyrique, für das er in den nächsten Jahren teils allein, teils in einem Autorenteam Stücke produzierte. Zugleich schrieb er weiterhin Erzählungen mit unterschiedlicher Thematik, darunter 1855 die Reise-Abenteuer-Erzählung Un hivernage dans les glaces (Eine Überwinterung im Eis).

1857 heiratete er eine Witwe mit zwei Kindern. Sie gebar ihm 1861 mit Michel ein weiteres Kind. Er betätigte sich danach einige Jahre mäßig erfolgreich in dem bürgerlichen Beruf eines Börsenmaklers. Nebenher (1859 und 1861) machte er mit dem befreundeten Komponisten Aristide Hignard Schiffsreisen nach Schottland und nach Norwegen, die ihm die Welt der Seefahrt erschlossen. Die erste Reise war Grundlage des Romans Voyage à reculons en Angleterre et Écosse (Reise mit Hindernissen nach England und Schottland), der zu Vernes Lebzeiten nicht veröffentlicht wurde.

Doch versuchte er auch weiterhin zu schreiben. Entscheidend war schließlich, dass er 1862 den umtriebigen Jugendbuchverleger Pierre-Jules Hetzel kennenlernte. Dieser brachte seinen gerade fertigen ersten Science-Fiction-Reiseroman Cinq semaines en ballon (Fünf Wochen im Ballon) heraus, nahm ihn für weitere Romane derselben Machart unter Vertrag und leitete ihn zum publikumswirksamen Schreiben an. Spätestens über Hetzel kam Verne auch in Kontakt mit Naturforschern und Erfindern, die seine Kenntnisse erweiterten, ihn fachlich berieten und ihm zu Ideen verhalfen, die er in einem immensen Zettelkasten sammelte.

Nach dem Erfolg der Cinq semaines hatte Verne seinen Durchbruch als Autor geschafft und konnte gut von seiner Feder leben. In den folgenden Jahren schrieb er zahlreiche Romane, die meist fortsetzungsweise in Hetzels 1864 gegründeter Jugendzeitschrift Magazin illustré d’éducation et de récréation (Illustrierte für Erziehung und Erholung) erschienen, ehe sie auch als Buch herauskamen. Seine eigentliche Domäne hierbei waren und blieben Reise- und Abenteuerromane mit mehr oder weniger großem Science-Fiction-Anteil, die von Hetzel deshalb unter der Rubrik Voyages extraordinaires (Außergewöhnliche Reisen) vermarktet wurden. Hierin nahm Verne mit viel wissenschaftlicher und technischer Intuition manche später realisierte Entwicklung vorweg.

Seine bekanntesten Romane sind: Voyages et aventures du capitaine Hatteras (Abenteuer des Kapitän Hatteras, 1864/65); Voyage au centre de la Terre (Reise zum Mittelpunkt der Erde, 1864); De la Terre à la Lune (Von der Erde zum Mond, 1865); Autour de la Lune (Reise um den Mond, 1869); Vingt mille lieues sous les mers (Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer, 1869). 1872 kam als sein größter Erfolg Le Tour du monde en 80 jours (Reise um die Erde in 80 Tagen) heraus, das er mit Adolphe d’Ennery als Co-Autor auch für das Theater adaptierte. 1876 erschien, ähnlich erfolgreich, der in Sibirien spielende Abenteuer-Politkrimi Michel Strogoff (Der Kurier des Zaren), der ebenfalls zu einem Stück verarbeitet wurde.

Spätestens seit Le Tour du monde war Verne ein geachteter und reicher Mann. Er unternahm zahlreiche Reisen per Bahn und per Schiff, 1867 z. B. mit dem größten Passagierdampfer der Zeit, der Great Eastern, in die USA, und ab 1866 auch mit eigenen Segel- und schließlich Dampfer-Yachten auf Kanal, Nord- und Ostsee sowie im Mittelmeer. Zudem unterhielt er ein repräsentatives Haus in Amiens, der Heimatstadt seiner Frau, wo er seit 1870 lebte. Auch wurde er – für einen Nichtbriten ungewöhnlich – in den renommierten Londoner Travellers Club aufgenommen.

Kummer bereitete ihm allerdings sein Sohn Michel, den er 1876 als 15-Jährigen zeitweilig in eine Erziehungsanstalt gegeben hatte und mit dem er sich erst 1888 aussöhnte.

Nach 1880 war sein schöpferischer Zenit überschritten, doch schrieb und publizierte er fast pausenlos weiter, wobei seine Technik- und Fortschrittsgläubigkeit nach und nach gedämpfter erscheint.

1883 scheiterten seine Versuche, sich als Kandidat für die Académie Française ins Spiel zu bringen. Offensichtlich wurden seine Schriften von den anderen „Académiciens“ nicht als seriöse Literatur akzeptiert. Noch heute wird Verne von der zünftigen Literaturgeschichtsschreibung meist nur nebenher erwähnt.

1886 wurde er durch den Pistolenschuss eines geistesgestörten Neffen schwer verletzt und behielt Behinderungen zurück. 1888 begann er, sich kommunalpolitisch zu betätigen, und wurde mehrfach in Amiens als Stadtrat gewählt, wobei er zunächst eher der linken, später der rechten Mitte angehörte und sich für Stadtplanung und das städtische Theater engagierte. 1898, bei der Dreyfus-Affäre, wird er zu den „anti-Dreyfusiarden“ gezählt, setzte sich aber 1899 für die Wiederaufnahme des Verfahrens ein.

Nach seinem Tod gab sein Sohn noch zahlreiche Werke aus dem Nachlass heraus, wobei er sie in seinem Sinne bearbeitete.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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Die drei Musketiere

Die drei Musketiere.

D’Artagnan verlässt seine Heimat, die Gascogne, in Richtung Paris. Er will in den Dienst von König Ludwig XIII. treten. Auf dem Weg dorthin erfährt er einige Missgeschicke, die vor allem auf sein Temperament zurückzuführen sind. Er kann jedoch seinen Mut unter Beweis stellen und freundet sich mit den unzertrennlichen Musketieren Athos, Porthos und Aramis an. Zunächst ist er der Garde von D’Essart unterstellt. Erst später, nach der Belagerung von La Rochelle, wird er Mitglied der Musketiere der Garde. Zusammen bestehen die vier Freunde im Kampf gegen Kardinal Richelieu und Lady de Winter, auch als Mylady bekannt. Als die Ehre von Königin Anna durch eine Intrige des Kardinals und der Mylady bedroht wird, beginnt ihr größtes und gefährlichstes Abenteuer, das sie aber mit Bravour bestehen. Wegen der Morde, die Lady de Winter selbst begangen oder zu denen sie angestiftet hat, halten die Musketiere über sie Gericht. Sie wird zum Tod verurteilt und hingerichtet. Athos und Porthos ziehen sich ins Privatleben zurück, Aramis tritt in ein Kloster ein, und d’Artagnan wird Leutnant der Musketiere.

Die drei Musketiere

Die drei Musketiere

Format: Taschenbuch.

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Biographie Alexandre Dumas (aus Wikipedia):

Eine gute Schulbildung erhielt Dumas nicht, vielmehr musste er mit 14 Jahren die Stelle eines Schreibers bei einem Notar annehmen. Er entdeckte jedoch früh sein schriftstellerisches Talent und versuchte sich zusammen mit einem Freund als Stückeschreiber. 1822 ging er nach Paris, wo ihm seine schöne Handschrift (was damals ein Kapital war) und die Vermittlung eines Generalskollegen seines Vaters einen Posten im Büro des Duc d’Orléans verschaffte, des späteren „Bürgerkönigs“ Louis-Philippe. 1824 wurde er Vater eines unehelichen Sohnes: des späteren Autors Alexandre Dumas der Jüngere. 1825 verdiente er sein erstes Honorar als Co-Autor eines Stücks, 1826 beteiligte er sich an der Abfassung eines ebenfalls aufgeführten Vaudevilles. Daneben betätigte er sich als Lyriker sowie als Journalist. Spätestens seit 1828 hatte er Zugang zum Salon des Autors Charles Nodier, wo er die erste Generation der Romantiker kennenlernte, darunter Victor Hugo. Ein erstes historisches Stück um Königin Christine von Schweden wurde 1828 zwar angenommen, aber nicht aufgeführt.

Schlagartig bekannt wurde Dumas dann 1829 durch sein romantisches Drama Henri III et sa cour (Heinrich III. und sein Hof). Diesem ließ er zahlreiche weitere Stücke folgen, die er mehr und mehr wieder in Zusammenarbeit mit anderen verfasste, zum Beispiel 1837 und 1839 mit Gérard de Nerval. Eher autobiografisch waren die Stücke Antony (1831), das um das ihm vertraute Skandalthema Ehebruch kreist, und das erfolgreiche Kean, ou Désordre et génie (Kean oder Unordnung und Genie, 1836), wo sich Dumas in die Figur des berühmten englischen Schauspielers Edmund Kean projiziert (von Jean-Paul Sartre 1953 neu bearbeitet). Sein größter Bühnenerfolg wurde 1839 Mademoiselle de Belle-Isle, das bis 1844 über 400 mal aufgeführt wurde.

1830 war Dumas aktiv an der Julirevolution beteiligt. Schon 1832 jedoch ging er auf Distanz zu seinem Ex-Protektor König Louis-Philippe. Dies hinderte ihn nicht, 1833 seinen neuen Status als Erfolgsautor mit einem Fest für die Pariser Literatenkollegen zu demonstrieren. 1835 hatte er begonnen, sich im modischen Genre der Novelle als Erzähler zu versuchen. 1838 begegnete er dem jungen, heute weniger bekannten Autor Auguste Maquet (1813–1888), mit dem zusammen er sich auf Romane verlegte. Wirklich populär wurde er nach 1840, als er zunächst mit Maquet sowie mehr und mehr in Serienproduktion mit zusätzlichen Angestellten begann, spannende Abenteuerromane zu verfertigen (insgesamt ca. 600 Bände), die in der Regel zuerst als Feuilletonromane erschienen, bevor sie als Bücher gedruckt und zum Teil anschließend für die Bühne adaptiert (und im 20. Jahrhundert verfilmt) wurden.

Daneben verfolgte Dumas vielfältige politische, unternehmerische und private Aktivitäten, so dass er trotz seiner beachtlichen Einkünfte oftmals in Schulden geriet, denen er sich zum Teil durch längere Auslandsaufenthalte zu entziehen versuchte, darunter 1851–53 in Belgien, 1858/59 in Russland oder 1860–64 in Italien, wo er sich im Umkreis von Giuseppe Garibaldi bewegte. Seine Reisen wiederum pflegte er in damals bei Presse und Verlagen begehrten Reisereportagen zu verarbeiten, die er anschließend zusätzlich in Buchform herausgab. Sein bewegtes Leben vermarktete er ebenfalls, nämlich in den vielbändigen Mémoires (1852–54 in Brüssel publiziert).

2002, zur zweihundertsten Wiederkehr seines Geburtsjahres, wurden seine Gebeine ins Pariser Pantheon überführt. Die Ehrung wurde als politisches Signal gegen Rassismus verstanden, denn zu Lebzeiten wurde Dumas wegen seiner dunklen Hautfarbe und seiner Abstammung häufig geschmäht.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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Die Frau in Weiß

Die Frau in Weiß.

Die Frau in Weiß ist ein Roman von Wilkie Collins, der 1860 erschien. Das Buch gilt als das erste dem Genre des typischen englischen „Mystery Novel“ zugehörige Werk. Der Kunstlehrer Walter Hartright soll die beiden Halbschwestern Marian Halcombe und Laura Fairlie, die in Limmeridge House in Cumberland wohnen, im Zeichnen unterrichten. Am Abend vor seiner Abreise nach Cumberland verabschiedet sich Hartright von seiner Familie und macht sich erst nach Mitternacht auf den Heimweg. Vor London wird er von einer verängstigten Frau in Weiß angesprochen, die er in die Innenstadt begleitet und die ihn dort verlässt, ohne ihm ihren Namen verraten zu haben. Allerdings erwähnt sie, dass sie in ihrer Kindheit in Limmeridge House war. Nach ihrem Verschwinden hört er ein Gespräch, das ihn vermuten lässt, die Frau sei aus einem Irrenhaus geflohen …

Die Frau in Weiß

Die Frau in Weiß

Format: Taschenbuch.

Die Frau in Weiß.

Taschenbuch-Format I unter anderem erhältlich bei amazon.de, thalia.de, hugendubel.de, …

Taschenbuch-Format II erhältlich bei amazon.de.

 

Inhaltsangabe Die Frau in Weiß (aus Wikipedia):

Der Kunstlehrer Walter Hartright soll die beiden Halbschwestern Marian Halcombe und Laura Fairlie, die in Limmeridge House in Cumberland wohnen, im Zeichnen unterrichten. Am Abend vor seiner Abreise nach Cumberland verabschiedet sich Hartright von seiner Familie und macht sich erst nach Mitternacht auf den Heimweg. Vor London wird er von einer verängstigten Frau in Weiß angesprochen, die er in die Innenstadt begleitet und die ihn dort verlässt, ohne ihm ihren Namen verraten zu haben. Allerdings erwähnt sie, dass sie in ihrer Kindheit in Limmeridge House war. Nach ihrem Verschwinden hört er ein Gespräch, das ihn vermuten lässt, die Frau sei aus einem Irrenhaus geflohen.

Hartright erreicht Limmeridge House, noch immer verwirrt von der vorabendlichen Begegnung. Er erzählt Marian Halcombe von seinem Erlebnis, und gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis der Frau in Weiß zu lüften. Sie identifizieren sie als eine ehemalige Schülerin der Mutter Marians und Lauras.

Walter verliebt sich in die schöne Laura Fairlie, und sie scheint seine Gefühle zu erwidern, doch Laura ist bereits mit dem undurchsichtigen Sir Percival Glyde verlobt. Deshalb beschließt der ehrenhafte Hartright, nachdem ihn Marian an seine Pflicht als Gentleman erinnert, Limmeridge House zu verlassen, ohne Laura seine Liebe zu gestehen.

Kurz vor Abreise Walter Hartrights erhält Laura Fairlie einen anonymen Brief, in dem sie davor gewarnt wird, Sir Percival zu heiraten. Es stellt sich heraus, dass er von der Frau in Weiß geschrieben wurde, die Laura erstaunlich ähnlich sieht. Walter trifft die rätselhafte Frau, und diese vertraut ihm an, dass Sir Percival Glyde ein furchtbares Geheimnis habe, das ihn vernichten könne – sie verschwindet aber wieder, ohne das Geheimnis preiszugeben. Da es nicht den geringsten Verdacht gegen Sir Percival Glyde gibt, geschweige denn Beweise, heiraten er und Laura, die von ihrem neuen Mann schon im Ehevertrag um ihr Vermögen gebracht wird. Nach der Hochzeitsreise zieht sie mit ihm auf sein Anwesen Blackwater Park; ihre Schwester Marian begleitet sie. Hartright dagegen geht zunächst zurück nach London und entschließt sich dann, an einer Expedition nach Mittelamerika teilzunehmen, um Laura zu vergessen.

Auf Blackwater Park ändert sich Percivals Verhalten, das bisher tadellos war: Er wird brüsk und jähzornig. Der einzige, von dem er sich beruhigen lässt, ist sein italienischer Freund Conte Fosco, der mit seiner Frau, Lauras enterbter Tante, zu Besuch ist. Als Percival versucht, seine Frau zu einer Unterschrift zu drängen, ohne ihr den Inhalt des Dokuments zu zeigen, da sie diesen als Frau sowieso nicht verstehen würde, wird er handgreiflich, und die energische Marian wendet sich als letzte Rettung an den alten Familienanwalt.

Bei einem Spaziergang wird Laura von der Frau in Weiß überrascht, von der mittlerweile bekannt ist, dass sie Anne Catherick heißt und dass ihre Mutter im nahegelegenen Dorf wohnt. Anne erzählt ihr wieder von dem Geheimnis, verschwindet jedoch abermals. Sir Percival sucht Anne fieberhaft, und es gelingt ihm, sie durch eine List nach London zu locken, bevor sie das Geheimnis offenbart.

Percival ist hoch verschuldet, weshalb er versucht, sofort Lauras Erbe in die Hände zu bekommen. Marian hört, wie er mit Conte Fosco verschiedene Möglichkeiten überdenkt, darunter sogar Lauras Tod.

Als Marian jedoch krank wird, gelingt es den beiden Männern, Laura nach London zu bringen, sie dort unter Anne Cathericks Namen ins Sanatorium einweisen zu lassen, und Anne Catherick, die an einem schweren Herzfehler leidet und aufgrund der Aufregung stirbt, an Lauras Stelle zu beerdigen. Damit erhält Sir Percival Lauras Erbe, und auch die Contessa Fosco erbt als Lauras Tante eine größere Summe.

Marian findet Laura im Sanatorium und verhilft ihr zur Flucht, doch nicht einmal ihr Onkel glaubt den beiden, dass es sich tatsächlich um seine Nichte handelt. Nur Walter Hartright, den die beiden zufällig treffen, erkennt die Frau, die er natürlich nie vergessen konnte, und versucht nun, ihre Identität zu beweisen, was ihm schließlich durch akribisches Zusammensuchen und Vergleichen der Aussagen und Daten gelingt. Auch findet er Sir Percivals Geheimnis heraus: Percivals Eltern waren nie verheiratet, womit dieser nicht der rechtmäßige Erbe war und auch keinen Anspruch auf den Titel hatte.

Walter und Laura, mittlerweile verheiratet und Eltern eines Sohnes, kehren schließlich mit Marian nach Limmeridge House zurück und können endlich ihr Eheglück genießen.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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Der Trotzkopf

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„Der Trotzkopf“ gehört ohne Zweifel zu den Klassikern der frühen Mädchen- und Kinderliteratur. Erzählt wird die Geschichte der äußerst lebhaften Ilse, die von ihrer Stiefmutter und ihrem Vater in ein Internat gegeben wird und dort allerlei erlebt. „Der Trotzkopf“ war die Vorlage für sehr viele Erfolgstitel der modernen Kinderliteratur.

Der Trotzkopf

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Inhaltsangabe Der Trotzkopf (aus Wikipedia):

Hauptfigur ist die zu Beginn der Handlung 15-jährige Ilse Macket, die gemeinsam mit ihrem Vater und der Stiefmutter Anne auf dem Gut Moosdorf in Pommern lebt. Ilses Mutter ist kurz nach ihrer Geburt gestorben. Ilse wächst wild und ohne jede Erziehung auf, benimmt sich jungenhaft und tyrannisiert ihre Gouvernanten, bis die Stiefmutter das Haus betritt. „Frau Anne“ und der Pfarrer Wollert wollen Ilse zur standesgemäßen Dame erziehen, doch das Mädchen widersetzt sich beiden. Gemeinsam überzeugen sie den Oberamtmann Macket, das Mädchen in ein Pensionat zu geben.

Ilse kommt in das Pensionat von Fräulein Raimar. Hier gewinnt sie bald die Freundschaft der Lehrerin Charlotte Güssow und der englischen Schülerin Ellinor Grey, genannt Nellie. Nellie ist Waise und bereitet sich auf den Beruf der Gouvernante vor, wofür Ilse sie lebhaft bedauert.

Wendepunkt ist ein Vorfall in der Handarbeitsstunde, in der Ilse von Fräulein Raimar bloßgestellt wird. Das Mädchen reagiert mit einem Wutanfall und riskiert, aus dem Internat ausgeschlossen zu werden. Fräulein Güssow erzählt ihr zur Warnung die Lebensgeschichte des Mädchens Luzie, das durch ihr trotziges Wesen den Bräutigam Kurt abgeschreckt hat und fortan als Lehrerin ihr Brot verdienen muss. Die Erzählung macht tiefen Eindruck auf Ilse. Sie entschuldigt sich bei Fräulein Raimar und fügt sich nach und nach in das Internatsleben ein.

Allmählich lernt Ilse die zu dieser Zeit für Mädchen vorgesehenen Fähigkeiten wie Nähen, Stricken, Zeichnen und Tanzen. Auch pflegt sie ihre schwerkranke, um einiges jüngere Mitschülerin Lili, die jedoch an einer schweren Hirnhautentzündung stirbt. Die berufsbedingte Abwesenheit von Lilis Mutter (einer erfolgreichen Schauspielerin) wird als Lieblosigkeit kritisiert.

Auf der Heimreise aus der Pension trifft Ilse den Landratssohn Leo Gontrau, an dem sie sofort Gefallen findet.

Als Ilse in ihr Elternhaus zurückkehrt, findet sie ein kleines Brüderchen vor. Außerdem ist ihr Onkel Kurt zu Gast. Er entpuppt sich als der verschwundene Verlobte von Fräulein Güssow, die die Luzie aus der warnenden Erzählung ist. Die beiden heiraten, so dass Fräulein Güssow ihren Beruf aufgeben kann. Auch Nellie findet einen Mann – den Lehrer Dr. Althoff – und braucht nicht mehr Gouvernante zu werden.

Die Erzählung endet mit der Verlobung von Ilse und Leo.

 

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Kampf um das Erbe

Kampf um das Erbe

Als der wohlhabende Jacob Herapath tot in seiner Wohnung aufgefunden wird, ein Revolver an seiner Seite liegend, wird der Todeszeitpunkt auf Mitternacht datiert. Aber sein Chauffeur schwört, dass er ihn erst um eins nach Hause gebracht hat. Als dann ein offensichtlich gefälschtes Testament, ein mysteriöser ehemaliger Sekretär und ein lange verheimlichter Familienskandal auftauchen wird alles nur noch geheimnisvoller …

Kampf um das Erbe

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Biografie aus Wikipedia:

Fletcher war ein Sohn eines Pastors. Dieser starb, als Fletcher noch nicht ein Jahr alt war. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend auf dem Bauernhof der Großeltern in Darrington bei Pontefract (West Yorkshire). Seine Schulzeit absolvierte er an der Silcoates School in Wakefield und studierte im Anschluss daran Rechtswissenschaften.

Nach seinem Studium bekam er eine Anstellung bei der Yorkshire Post. Als Journalist interessierte ihn das alltägliche Leben der „kleinen Leute“ seiner Heimat. In dieser Zeit heiratete er die irische Schriftstellerin Rosamond Langbridge (1880–1964) und hatte mit ihr einen Sohn.

Fletcher war Fellow der Royal Historical Society.

 

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