Alt-Wiener Dramen Band 1

Alt-Wiener Dramen Band 1.

Dieser Band beinhaltet die folgenden Dramen des Wiener Schriftstellers und Regisseurs: Der böse Geist Lumpazivagabundus, Der Talisman, Das Mädl aus der Vorstadt, Einen Jux will er sich machen, Der Zerrissene, Freiheit in Krähwinkel.

Alt-Wiener Dramen Band 1

Alt-Wiener Dramen Band 1

Format: Taschenbuch.

Alt-Wiener Dramen Band 1.

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Biographie Johann Nestroy (aus Wikipedia):

Johann Nepomuk Nestroy wurde als zweites von acht Kindern einer angesehenen Wiener Bürgerfamilie geboren. Er sollte – wie sein Vater, der „Hof- und Gerichtsadvokat“ Johann Nestroy – Jurist werden, interessierte sich aber mehr für das Theater. Nestroy besuchte das Akademische Gymnasium von 1811 bis 1813, danach ab 1814 das Schottengymnasium, im gleichen Jahr starb am 15. April seine Mutter Magdalena. In diesem Jahr absolvierte er seinen ersten öffentlichen Auftritt als Pianoforte-Spieler in einem Konzert. Nestroy begann 1819 ein Philosophie-, ab 1820 ein Jura-Studium an der Universität Wien, sang aber zu dieser Zeit bereits einmal im Redoutensaal der Hofburg eine Bass-Solopartie von Georg Friedrich Händel. Er beendete sein Studium 1822 und begann als Bassist seine Opernsänger-Karriere am Kärntnertortheater und an der Wiener Hofoper als Sarastro in Mozarts Zauberflöte.

1823 ging er an das Hoogduitse Schouwburg Amsterdam (Deutsche Theater) in Amsterdam als Sänger, wo er am 18. Oktober als Kaspar in Webers Der Freischütz debütierte und drei Jahre blieb. Später wurde er Schauspieler an den Theatern in Brünn (1826), wo ihm die Polizei wegen Extemporierens Bühnenverbot gab, in Graz (1826) bei Direktor Johann August Stöger, wo er 1827 seine erste Posse selbst schrieb und spielte, alternierend auch an der Bühne von Preßburg. Dabei wechselte er von der Opern- zur Theaterbühne, denn seine Rolle in Zwölf Mädchen in Uniform (er spielte den Sansquartier) überzeugte ihn selbst von seiner komischen Begabung. 1829 hatte er eine Gastspielrolle im Josefstädter Theater in Wien, dann erhielt er 1831 ein Engagement nach Lemberg und debütierte dort als Rappelkopf in Raimunds Der Alpenkönig und der Menschenfeind.

Wegen einer Choleraepidemie aus Lemberg flüchtend, bekam er 1831 sein erstes Engagement von Direktor Carl Carl am Theater an der Wien als Bühnenautor und Komiker, wo seine Karriere als eifriger Theaterschriftsteller begann. Im Jahre 1834 starb sein Vater, im gleichen Jahr wendete er sich von den Zauberstücken seiner ersten Autorenzeit hin zur Lokalposse, zur Parodie und zur volkstümlichen Satire.

1836 erhielt er eine Haftstrafe wegen Extemporierens, die er vom 16. bis zum 21. Jänner verbüßte, im September dieses Jahres war er erstmals als Gast in Graz engagiert. In diesem und den folgenden Jahren absolvierte er jährlich große Sommer-Auslandstourneen, die ihn bis Hamburg (1841) und Berlin (1844) führten. 1838 übernahm Direktor Carl auch das Leopoldstädter Theater, so dass Nestroy an 1839 nunmehr für zwei Bühnen schreiben und spielen müsste.

Bei der Revolution von 1848 nutzte Nestroy als Autor den Wegfall der Zensur, ein Zustand, der allerdings nicht lange andauerte. Manche seiner Stücke in der Zeit danach wurden von ihm deshalb nicht zur Aufführung freigegeben und sind uns erst aus seinem Nachlass bekannt geworden.

Von November 1854 bis November 1860 war Nestroy nach Carls Tod Direktor des Carltheaters in der Leopoldstadt. 1857 starb sein Lieblings-Bühnenkollege Wenzel Scholz. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Graz, wo er im Mai 1859 ein Haus erwarb, ebenso eine Villa im August in Bad Ischl. Nestroys letzte Rolle in Wien war der Knieriem in Der böse Geist Lumpazivagabundus im Theater am Franz-Josefs-Kai seines Kollegen Karl Treumann im März 1862, zum letzten Mal überhaupt stand er am 29. April dieses Jahres in Graz auf der Bühne. Er war vermutlich neben Raimund der populärste Wiener Volksstückautor des Vormärz und ein Vorgänger von Ludwig Anzengruber.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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