Bekenntnisse

Bekenntnisse.

Die „Bekenntnisse“ des Kirchenlehrers und Theologen Augustinus sind um das Jahr 400 entstanden. Autobiografisch erzählt er, wie sich seine persönliche Entwicklung zum christlichen Glauben hin vollzogen hat und wie er Gott und das Christentum versteht. Das Werk wird durch viele philosophische Betrachtungen, die auch heute noch sehr interessant sind, abgerundet.

Bekenntnisse

Bekenntnisse

Format: Taschenbuch.

Bekenntnisse.

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Zum Inhalt der Bekenntnisse (aus Wikipedia):

Wie Augustinus später bemerkt, hat das Titelwort zwei Bedeutungen: Confessio peccati also „Schuldbekenntnis“ und Confessio fidei also „Glaubensbekenntnis“. Oftmals wird noch eine dritte Bedeutung hinein interpretiert: die Confessio laudis, die Lobpreisung Gottes. Confiteri bedeutet seinem Wortsinn nach zugeben, feierlich bekennen, verkünden, preisen. Ein Hinaustreten aus der Vorbehaltenheit des Inneren ins Öffentliche. Thema des Werkes sind die Irrwege und die Vollendung des Strebens zur Einung mit Gott, wie in der bekannten Sentenz zu Werkanfang ausgedrückt:

„Ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Herr.“ (Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te, Domine., conf. I 1)
Die Confessiones beschreiben in einer Art Selbstbetrachtung Phasen der eigenen geistigen Entwicklung Augustins. Ausdruck findet dies im Lobpreis an Gott, die den Rahmen für die ganzen Confessiones bilden. Die Confessiones sind in 13 Bücher aufgeteilt. Die Bücher 1 bis 9 enthalten rückblickende Betrachtungen bis zum Jahr 387. Geschichtliche und politische Ereignisse jener Tage blendet Augustinus, zur Zeit der Verfassung Bischof, aus und legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung seines Denkens, Suchens und Fragens. Im 8. Kapitel des 10. Buches findet sich eine Schilderung seines Gemütszustandes zur Zeit der Abfassung, seine persönliche Schilderung seines „Sünderseins“, aber auch die psychologische Abhandlung über das Gedächtnis, deren Passage

„Et eunt homines mirari alta montium et ingentes fluctus maris et latissimos lapsus fluminum et oceani ambitum et gyros siderum, et relinquunt se ipsos. – Und es gehen die Menschen hin, zu bestaunen die Höhen der Berge, die ungeheuren Fluten des Meeres, die breit dahinfließenden Ströme, die Weite des Ozeans und die Bahnen der Gestirne und vergessen darüber sich selbst.“
Francesco Petrarca auf dem Mont Ventoux seine dichterische Berufung erkennen ließ. In Form eines Selbstgesprächs enthält das 11. Buch philosophische Betrachtungen über die Zeit. In den Büchern 12 und 13 interpretiert Augustinus die biblische Schöpfungsgeschichte als Lobpreis auf die „Herrlichkeit Gottes“.

Das Werk beginnt mit der persönlichen Entwicklung des Augustinus hin zum christlichen Glauben und enthält gegen Schluss immer mehr philosophische Betrachtungen, besonders zum Thema Zeit. Anhand der Confessiones lässt sich die Auseinandersetzung zwischen Manichäismus und Neuplatonismus und dem Christentum nachvollziehen, die sich auch in der Biographie von Augustinus widerspiegelt.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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