Der Sieg des Islams

Der Sieg des Islams.

Edward Gibbons gehört nach wie vor zu den bedeutendsten Historikern England. Sein erstmals 1837 erschienenes Werk über die Entstehung und Geschichte des Islams gehört heute – mehr denn je – zu den Standardwerken, die man gelesen haben muss, um den Islam zu verstehen. Unvoreingenommen und sachlich stellt Gibbon vieles plastisch dar, was sonst im Verborgenen schlummert.

Der Sieg des Islams

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Format: Taschenbuch.

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Gibbon als Politiker und Historiker (aus Wikipedia):

Nachdem 1770 Gibbons Vater verstorben war, musste er zunächst seinen Besitz, vor allem die Finanzen, neu ordnen. Er siedelte schließlich ganz nach London über. Dort widmete er nun den meisten Teil seiner Zeit der Ausarbeitung von „Verfall und Untergang des römischen Imperiums“. Daneben nahm er zwischen 1774/75 und 1783 an acht Sitzungsperioden des britischen Parlaments teil. Gibbon war kein großer Politiker, er hielt sich nahezu komplett im Hintergrund. Dennoch sah er sein politisches Engagement als Pflicht und Tugend eines Historikers an. Er bewunderte Frederick North und war Anhänger der Whig-Regierung. Als Dank dafür, dass er ein „Mémoire Justificatif“ verfasste, bekam er eine Pfründe am Board of Trade. Gibbons politische Karriere endete mit dem Sturz Norths. Im März 1775 wurde er Mitglied der Londoner Freimaurerloge „Lodge of Friendship No. 3“, der auch sein Freund Rowland Holt, Joseph Damer und Henry Scott, 3. Duke of Buccleuch angehörten. Während dieser Jahre sind die ersten drei Bände von „Decline and Fall“ veröffentlicht worden: Am 17. Februar 1776 erschien Band 1, am 1. März 1781 folgten die Bände 2 und 3. Gibbons Verleger plante vorsichtig mit zunächst 500 Exemplaren, ließ dann jedoch 1000 Exemplare drucken. Doch auch das doppelte Kontingent wurde binnen kurzer Zeit verkauft. Der erste Band wurde innerhalb kurzer Zeit ein „sensationeller Erfolg“. Sehr schnell begann die Auseinandersetzung mit dem Buch. Besonders erfreut war Gibbon über einen positiven Brief David Humes. Doch auch negative Kritik kam sehr schnell auf, vor allem aus den Reihen der Theologen. Es gipfelte darin, dass das Buch 1783 indiziert wurde, was dadurch jedoch letztlich einen beträchtlichen Einfluss auf die Verbreitung hatte.

Von seinen politischen Pflichten befreit, siedelte Gibbon wieder nach Lausanne über. Hier bildete der mittlerweile recht beleibte Mann, der eine Vorliebe für auffällige Kleidung entwickelt hatte, mit seinem Freund Jacques Georges Deyverdun eine Wohngemeinschaft. Am späten Abend des 27. Juni 1787 beendete Gibbon die Arbeit am sechsten Band seines Werkes. Um den Druck zu besorgen, ging er noch einmal für ein Jahr nach England. Bis 1788 waren alle sechs Bände verlegt. Die letzten Bände erschienen an seinem 51. Geburtstag am 8. Mai 1788. Die folgenden Jahre waren von mehreren Schicksalsschlägen geprägt. Zunächst starb sein Freund Deyverdun. Die Französische Revolution beunruhigte ihn sehr. Als Autor betätigte er sich nunmehr weniger stark. Er verfasste noch seine Autobiografie und „On the position on the meridional line and inquiry into the supposed circumnavigation of Africa by the Ancients“. Jacob Bernays bezeichnete diese Untersuchung als „zum reifsten [gehörend] was aus seiner Feder geflossen ist“. Im Frühjahr 1793 kehrte er nach England zurück, um seinem trauernden Freund Lord Sheffield beizustehen, nachdem dieser seine Ehefrau verloren hatte. Sheffield war selbst krank und beunruhigt von der vom revolutionären Frankreich nach Lausanne übergreifenden Stimmung, welche die französische Armee gefährlich auf die Schweiz vorrücken sah. Sein Werk war nun in ganz Europa verbreitet und bekannt, und Gibbon wurde bis zu seinem Tod vielfach geehrt. Versuche, seinen ihn schon lange quälenden Wasserbruch operativ zu beheben, scheiterten. Im Winter verschlechterte sich sein Zustand massiv. Am 16. Januar 1794 verstarb Gibbon, der unverheiratet geblieben war.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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