Geschichten aus Indiens Glut

Geschichten aus Indiens Glut.

Dieser Band enthält über vierzig Kurzgeschichten des berühmten Dschungelbuch-Erfinders: Über die Grenze. Die Botschaft vom Jenseits. Das Tor der hundert Sorgen. In Soddhus Hause Die Geschichte von Muhamad Din. Lispeth. … und viele mehr …

Geschichten aus Indiens Glut

Geschichten aus Indiens Glut

Format: Taschenbuch.

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Zur Rezeption von Rudyard Kipling (aus Wikipedia):

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte Kipling zu den populärsten englischen Schriftstellern. James Joyce stellte ihn in eine Reihe mit Lew Nikolajewitsch Tolstoi und Gabriele D’Annunzio als Autoren ihrer Zeit mit dem vielversprechendsten Talent. Nach dem Ersten Weltkrieg nahm Kiplings Popularität und literarischer Erfolg stark ab. Nach seinem Tod geriet sein Werk – mit Ausnahme einzelner Gedichte und der Kinderbücher – für einige Jahre in Vergessenheit. Ab den 1970er Jahren wurde jedoch zunehmend die Qualität seiner späten Erzählungen von der Kritik betont.

Kipling galt unter anderem wegen seines eigentlich auf die USA gemünzten Gedichts The White Man’s Burden als kritischer Barde bzw. Prophet des britischen Imperiums. Jorge Luis Borges schrieb: „Kipling wurde als der kritische Barde des Britischen Weltreichs katalogisiert. Das hat an sich nichts Unehrenhaftes, aber es genügte, um seinen Namen zu schmälern, vor allem in England. Seine Landsleute haben ihm niemals ganz seine ständigen Bezugnahmen auf das Imperium verziehen.“

Douglas Kerr zufolge werde Kipling gerade aufgrund des Rückgangs des europäischen Kolonialismus wieder interessant, weil er die Zeit in der ihm eigenen Art interpretiere und mit seiner großen erzählerischen Gabe nachvollziehbar mache. Im deutschen Sprachraum begann eine Neubewertung Kiplings, der hier fast nur als Kinderbuchautor bekannt war, mit einer von Gisbert Haefs neu übersetzten Ausgabe seiner Werke im Haffmans Verlag (ab 1987).

Kiplings Werke wurden mehrmals verfilmt, so Der Mann, der König sein wollte. Sie inspirierten eine Vielzahl von Nachahmern und Parodien in verschiedenen Medien und Kunstformen. Der Film Aufstand in Sidi Hakim (1939) wurde von Kiplings Gedicht Gunga Din inspiriert. Größten Bekanntheitsgrad dürfte ein Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios erlangt haben: Das Dschungelbuch aus dem Jahr 1967.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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