Quer durch Afrika

Quer durch Afrika.

In diesem Reisebericht beschreibt der Afrikaforscher die Erstdurchquerung der Sahara vom Mittelmeer zum Golf von Guinea.

Quer durch Afrika

Quer durch Afrika

Format: Taschenbuch.

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Rohlfs’ Expeditionen in Nordafrika (aus Wikipedia):

Seine wissenschaftlich wahrscheinlich bedeutsamste Expedition führte Rohlfs von 1873 bis 1874 im Auftrag des ägyptischen Khediven Ismail Pascha durch. Der Khedive finanzierte die Expedition mit einem Betrag von 80.000 Mark. So war diese Expedition außerordentlich gut ausgestattet. Von Ägypten aus wollte Rohlfs nach Kufra vorstoßen, aber auch dieses Mal verhinderte die Einflussnahme der Senussi, dass er geeignete Führer fand. Erneut musste Rohlfs seine Pläne ändern und nach Siwa abdrehen. Dieser Rohlfs`schen Expedition gehörten zahlreiche namhafte deutsche Wissenschaftler an.Karl Alfred von Zittel Geologe, Paul Ascherson Botaniker und Wilhelm Jordan Geodät. Ein Schwerpunkt der Expedition war die Erforschung der Oase Dachla und ihrer zahlreichen archäologischen Fundstätten, sowie die Flora und Fauna der Oase und die Ausgrabung und Dokumentation des Tempels Deir el-Hagar. Eine weitere Besonderheit war die Verpflichtung des Photographen Philipp Remelé. Remelé fertigte über 150 Fotografien der Oase und seiner Bewohner an und war mit der Ausgrabung des Tempels Deir el-Hagar von Rohlfs beauftragt worden. An einer Säule des Tempels befindet sich ein Graffitio der Expeditionsteilnehmer.

1878 führte Rohlfs im Auftrag der Afrikanischen Gesellschaft von Tripolis aus eine weitere Expedition durch. Durch die massive Unterstützung der osmanischen Regierung gelang es ihm dieses Mal tatsächlich, als erster Europäer nach Kufra zu gelangen. Dort aber wurde die Karawane überfallen und ausgeraubt. Rohlfs musste daraufhin die Rückreise antreten.

1880 reiste Rohlfs als Gesandter des preußischen Königs an den Hof des Königs Johannes von Abessinien. 1884/1885 stand er für einige Monate im Reichsdienst als Generalkonsul auf Sansibar, zeigte dabei aber nur wenig diplomatisches Geschick. In seine Amtszeit fielen die deutsch-afrikanischen „Schutzverträge“ im späteren Deutsch-Ostafrika und mit dem Sultanat Witu, die zum Konflikt mit dem Sultan von Sansibar führten.

1890 verlegte das Ehepaar Rohlfs seinen Wohnsitz von Weimar nach Bad Godesberg und bezog dort die kleine Villa “Meinheim”. Während eines Kuraufenthaltes in Wiesbaden erlitt 1894 Rohlfs einen Schlaganfall, dem um die Jahreswende 1895/96 ein weiterer folgte. Rohlfs verstarb 1896 in Rüngsdorf bei Bad Godesberg. Seine Urne wurde, wie auch die seiner Ehefrau, die ihn um 40 Jahre überlebte, auf dem Vegesacker Friedhof an der Lindenstrasse in Bremen-Vegesack beigesetzt. Das Grabmal blieb erhalten (Lage: ♁53° 10′ 43,96″ N, 8° 35′ 50,87″ O). Seine Bibliothek und einen Teil seines schriftlichen Nachlasses vermachte er seiner Heimatstadt Bremen. Dieser wird heute im Museum Schloss Schönebeck in Bremen-Vegesack aufbewahrt.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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