Der Trotzkopf

Der Trotzkopf.

“Der Trotzkopf” gehört ohne Zweifel zu den Klassikern der frühen Mädchen- und Kinderliteratur. Erzählt wird die Geschichte der äußerst lebhaften Ilse, die von ihrer Stiefmutter und ihrem Vater in ein Internat gegeben wird und dort allerlei erlebt. “Der Trotzkopf” war die Vorlage für sehr viele Erfolgstitel der modernen Kinderliteratur.

Der Trotzkopf

Der Trotzkopf

Format: Taschenbuch.

Der Trotzkopf.

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Inhaltsangabe Der Trotzkopf (aus Wikipedia):

Hauptfigur ist die zu Beginn der Handlung 15-jährige Ilse Macket, die gemeinsam mit ihrem Vater und der Stiefmutter Anne auf dem Gut Moosdorf in Pommern lebt. Ilses Mutter ist kurz nach ihrer Geburt gestorben. Ilse wächst wild und ohne jede Erziehung auf, benimmt sich jungenhaft und tyrannisiert ihre Gouvernanten, bis die Stiefmutter das Haus betritt. „Frau Anne“ und der Pfarrer Wollert wollen Ilse zur standesgemäßen Dame erziehen, doch das Mädchen widersetzt sich beiden. Gemeinsam überzeugen sie den Oberamtmann Macket, das Mädchen in ein Pensionat zu geben.

Ilse kommt in das Pensionat von Fräulein Raimar. Hier gewinnt sie bald die Freundschaft der Lehrerin Charlotte Güssow und der englischen Schülerin Ellinor Grey, genannt Nellie. Nellie ist Waise und bereitet sich auf den Beruf der Gouvernante vor, wofür Ilse sie lebhaft bedauert.

Wendepunkt ist ein Vorfall in der Handarbeitsstunde, in der Ilse von Fräulein Raimar bloßgestellt wird. Das Mädchen reagiert mit einem Wutanfall und riskiert, aus dem Internat ausgeschlossen zu werden. Fräulein Güssow erzählt ihr zur Warnung die Lebensgeschichte des Mädchens Luzie, das durch ihr trotziges Wesen den Bräutigam Kurt abgeschreckt hat und fortan als Lehrerin ihr Brot verdienen muss. Die Erzählung macht tiefen Eindruck auf Ilse. Sie entschuldigt sich bei Fräulein Raimar und fügt sich nach und nach in das Internatsleben ein.

Allmählich lernt Ilse die zu dieser Zeit für Mädchen vorgesehenen Fähigkeiten wie Nähen, Stricken, Zeichnen und Tanzen. Auch pflegt sie ihre schwerkranke, um einiges jüngere Mitschülerin Lili, die jedoch an einer schweren Hirnhautentzündung stirbt. Die berufsbedingte Abwesenheit von Lilis Mutter (einer erfolgreichen Schauspielerin) wird als Lieblosigkeit kritisiert.

Auf der Heimreise aus der Pension trifft Ilse den Landratssohn Leo Gontrau, an dem sie sofort Gefallen findet.

Als Ilse in ihr Elternhaus zurückkehrt, findet sie ein kleines Brüderchen vor. Außerdem ist ihr Onkel Kurt zu Gast. Er entpuppt sich als der verschwundene Verlobte von Fräulein Güssow, die die Luzie aus der warnenden Erzählung ist. Die beiden heiraten, so dass Fräulein Güssow ihren Beruf aufgeben kann. Auch Nellie findet einen Mann – den Lehrer Dr. Althoff – und braucht nicht mehr Gouvernante zu werden.

Die Erzählung endet mit der Verlobung von Ilse und Leo.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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