Vater Goriot

Vater Goriot.

Im Kontext der Restauration des beginnenden 19. Jahrhunderts erzählt Balzac die Geschichte des früheren Nudelfabrikanten Goriot, dessen obszessive Liebe zu seinen beiden Töchtern ihn langsam aber sicher in den finanziellen, als auch persönlichen Ruin treibt. In einer Nebenhandlung wird die Geschichte des verarmten Adligen Rastignac erzählt, der nach Paris gekommen ist, um sein Glück zu machen und sich mit den Töchtern einlässt …

Vater Goriot

Vater Goriot

Format: Taschenbuch.

Vater Goriot.

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Thematische Einordnung des Romans (aus Wikipedia):

Balzacs Roman Vater Goriot thematisiert an einem nahezu alle Sozialschichten umfassenden Personenensemble sowohl den gesellschaftlichen Aufstieg als auch dessen Niederungen und Abgründe im Kontext der Restauration des beginnenden 19. Jahrhunderts. Balzac gewährt am Beispiel des früheren Nudelfabrikanten Goriot – der nur im Leben seiner Töchter lebt, im Gegenzug ausgenutzt wird und schließlich „wie ein Hund“ stirbt – einen Blick auf die ideelle Ausrichtung der Gesellschaft auf Ruhm, Macht, Schein des Dekors und den aufkommenden Kapitalismus, ein immer stärkeres Eindringen des Geldes in alle Lebensbereiche. Der emblematisch für Fortschrittsoptimismus und Rationalismus stehende ‚Streitwagen der Zivilisation’ überrollt und zerbricht das sich ihm in den Weg stellende „cœur“ (Herz) kurzer Hand und deutet für den Leser unübersehbar schon zu Beginn des Romans Balzacs exemplarische Schreibweise und literarisches Selbstverständnis an.

 

(Der Text des letzten Abschnitts wurde der deutschen Wikipedia entnommen und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.)

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