Dagon (Deutsche Neuübersetzung)

Dagon (Deutsche Neuübersetzung) – H. P. Lovecraft

„Dagon“ gehört zu den ersten Geschichten des Meisters des Grauens, H.P. Lovecraft. Nach seinen Angaben basiert sie auf einem Alptraum, den er einst hatte. Die Geschichte selbst ist das Testament eines vom Morphium abhängigen Mannes, der wegen eines Ereignisses, das ihm im Ersten Weltkrieg widerfahren ist, kurz vor dem Selbstmord steht. Nachdem er von einem gekaperten Schiff fliehen konnte, verschlägt es ihn auf ein Landstück, das vor kurzem noch auf dem Meeresgrund gelegen hatte. Und dort trifft er eine Kreatur, die ihn wahnsinnig werden lässt …

Dagon (Deutsche Neuübersetzung)

Dagon (Deutsche Neuübersetzung)

Format: eBook

Dagon (Deutsche Neuübersetzung).

ISBN: 9783849644376 (eBook)

 

Lovecrafts Motivation und Inspiration (aus wikipedia.de):

Lovecraft zog die Ausstrahlung seiner Erzählungen aus Themen und Ängsten, die ihn tief bewegten: die moderne Weltsicht, die den Menschen aus dem Zentrum der Schöpfung reißt und zu einem Staubkorn im All reduziert; die Liebe zur Vergangenheit mit ihren zugedeckten Geheimnissen; die Angst vor Inzucht, Degeneration, Dekadenz, Regression, kulturellem Zerfall, historischem Verfall und nicht zuletzt seine rassistische Furcht vor „rassischer Verunreinigung“. Eine ganz spezifische Abscheu vor Meeresgetier hat in zahlreichen Geschichten tiefe Spuren hinterlassen.

Rassistische Gedanken lassen sich bereits in dem frühen Essay The Crime of the Century erkennen, in dem Lovecraft den Ersten Weltkrieg aus einer eigenwilligen Perspektive beklagte. So schrieb er der „teutonischen Rasse“ eine führende Rolle in der Welt zu, bezeichnete die Germanen als „Gipfel der Evolution“ und bedauerte den sinnlosen „Selbstmord“ der Briten und Deutschen, die beide doch eine führende Rolle in der Welt übernehmen sollten. Lovecraft verwendete hier bereits den von Thomas Henry Huxley geprägten Begriff „Xanthochroi“, der sich aus heute überholter Sichtweise auf hellhäutige Nordeuropäer bezog.

Seine Erzählungen spielen dabei in der Regel in seiner Heimat, dem Neu-England des 20. Jahrhunderts, doch sind auch Ausflüge in entlegene Regionen (Antarktis, Australien, Afrika, Arabien, Europa, Südamerika) und die lokale Vergangenheit darunter. Gerade in der Kombination des alltäglich Vertrauten mit dem unsagbaren Schrecken aus weiter Vergangenheit, ferner Zukunft oder kosmischen Tiefen liegt einer der besonderen Reize seiner Texte.

Zu den Autoren mit dem größten Einfluss auf Lovecraft zählen Edgar Allan Poe, mit dem er sich stilistisch, konzeptionell und inhaltlich seelenverwandt fühlte, Lord Dunsany, über den er ein huldigendes Essay verfasste, aber auch antike Klassiker wie Herodot, Plutarch und Epikur, die er unter anderem in jenem Essay erwähnt, sowie Arthur Machen, Lord Byron, Charles Baudelaire und William Butler Yeats, deren Namen er ebenfalls in mehreren Geschichten einbaute. In Lovecrafts früher Erzählung Die Dichtkunst und die Götter werden vor allem Dante, Shakespeare, Goethe, John Keats, John Milton, Platon und Homer als „göttlich“, ja als „Traumgestalten der Götter“ aufgeführt. Des Weiteren inspirierten Lovecraft bildende Künstler wie Jack Butler Yeats, Harry Clarke, Aubrey Beardsley, Johann Heinrich Füssli, Gustave Doré und Francisco de Goya. Letztere drei nennt er in Pickmans Modell explizit beim Namen.

Lovecraft ließ sich bisweilen auch von zeitgenössischen Autoren anregen, indem er bestimmte Namen und Wesenheiten in sein eigenes Werk übernahm. Von Clark Ashton Smith, dessen Lyrik und Prosa er enthusiastisch lobte und mit dem er eine rege Brieffreundschaft pflegte, lieh er sich den Namen „Tsathoggua“ für seine Erzählung Der Flüsterer im Dunkeln, während Smith Elemente des Cthulhu-Mythos einsetzte und mit dem „Book of Eibon“ auf das Necronomicon Lovecrafts reagierte.

 

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